Blackbox „Rundfunkarchive“?

Medienarchive

Wie arbeiten Rundfunkarchive heute? Wer darf deren Bestände nutzen? Was wird archiviert und wie? Es gibt viele Fragen, wenn es um Rundfunkarchive in Deutschland und deren Arbeit geht. Und oft ist das Wissen darüber „suboptimal“.

Das muss nicht so sein. Das aktuelle Heft der Zeitschrift „Rundfunk und Archive“ beschäftigt sich in mehreren Artikeln mit diesem Archivtyp (man könnte fast von einem Spezialheft „Rundfunkarchive heute“ sprechen).

Die Bandbreite der Artikel reicht dabei von der Archivierungspraxis über Rechtsprobleme bis zum Zugang für Forschung und Wissenschaft. Und es wird nichts beschönigt oder verschwiegen. Alles sehr lesensweret.

Den „Leitartikel“ von Leif Kramp zur „Situation der Rundfunkarchivierung in Deutschland“ gibt es sogar frei im Netz.

Inhaltsverzeichnis des Heftes RuG 3-4/2015
Inhaltsverzeichnis des Heftes RuG 3-4/2015

3 Gedanken zu „Blackbox „Rundfunkarchive“?

    1. Da haben Sie vollkommen Recht. Die Archivierung der Beiträge und auch der sonstigen Archivalien von Lokalsender ist ein eher „unbeachtetes“ Gebiet. Teilweise haben die Landesmedienanstalten ein Auge auf diese Registrtaurbildner. Aber da diese Sender (fast) alle Privatfirmen sind, müsste mit deren Überlieferung eher wie mit der von Wirtschaftsunternehmen verfahren werden.
      Es ist aber auch nicht so, dass auf diesem Gebiet nichts passiert. Neben dem o.g. Beispiel kenne ich das an der TU Chemnitz durchgeführte und von der Sächsichen Landesmedienanstalt (SLM) geförderte Pilotprojekt für ein „System zur automatischen Digitalisierung, Transkription und Verschlagwortung von verschiedenen Kassettenformaten“. Hierbei sollen Kassetten mit Sendungen des Privatrundfunks seit 1990 gesichert, digitalisiert und erschlossen werden (das Projekt wird u.a. hier erwähnt: http://www.kdfs.de/do/303.0.pdf)

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