Kategorie-Archiv: Allgemein

Call for Papers 88. Deutsche Archivtag 2018

Vom 25. September bis 28. September 2018 wird in Rostock der 88. Deutsche Archivtag stattfinden. Der VdA ruft zur Einsendung von Themenvorschlägen auf. Abgabeschluss ist der 31. Oktober 2017.

Die Themenfindung zum 88. Deutschen Archivtag hat begonnen! Grafik: VdA

Als Rahmenthema für den Kongress hat der Vorstand des VdA VERLÄSSLICH, RICHTIG, ECHT – DEMOKRATIE BRAUCHT ARCHIVE! gewählt. Für die Referate sind jeweils 20 Minuten vorgesehen, als Themen können zunächst auch nur Arbeitstitel vorgeschlagen werden, die dann in Abstimmung mit den LeiterInnen der Sektions- und Arbeitssitzungen noch modifiziert werden können. Diese stehen auch für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Abgabeschluss ist der 31. Oktober 2017. Danach wird der Programmausschuss aus den Vorschlägen eine Auswahl treffen, die möglichst vielfältige Aspekte der Sektionen abbildet. Die Themen der Sektionen und Sitzungen lauten:

  • Erste Gemeinsame Arbeitssitzung: Demokratie braucht Archive: hohe Ideale, konkrete Beispiele und Professionalität
  • Sektion 1: … und ins Archiv der harmlose Rest? Probleme einer verlässlichen Überlieferungsbildung bei der Übernahme
  • Sektion 2: Bewertung und Erschließung: Bleiben Forschungs- und Nutzungsinteressen vor der Tür?
  • Sektion 3: Echt – Original oder Kopie? Datenmassen und Authentizität
  • Sektion 4: Freier Zugang zu Archivgut – Möglichkeiten und Grenzen
  • Zweite Gemeinsame Arbeitssitzung: Geheimniskrämerei oder Transparenz – die Erforschung der Geheimdienste als Gretchenfrage archivischer Identität

Eine ausführliche Beschreibung aller Sektionen und Sitzungen sowie die Kontaktdaten aller LeiterInnen finden Sie in diesem Dokument und in Heft 3-2017 der Zeitschrift „ARCHIVAR“.

 

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellt Fördermittel für Provenienzforschung von NS-Raubgut zur Verfügung


Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg stellt Fördermittel für Forschungsprojekte zur Provenienzforschung von NS-Raubgut zur Verfügung. Die nächste Antragsfrist für langfristige Forschungsprojekte endet am 1. Oktober 2017. Einzelfallbezogenen, kurzfristigen Forschungsbedarf fördert das Zentrum ohne Frist ganzjährig.

Foto: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Unabhängig von ihrem Wert können Kunstwerke, Möbel, Bücher und sonstiges Kulturgut Gegenstand der Untersuchung sein. Das Zentrum fördert systematische Bestandsprüfungen und Grundlagenforschung zum historischen Kontext des NS-Kulturgutraubs sowie die Erschließung von Archivbeständen und die Rekonstruktion von privaten Sammlungen oder Beständen, die während der NS-Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen, aufgeteilt oder zerstört wurden.Weiterlesen

h_da-Symposium zur wissenschaftlichen und Mediendokumentation


Am 9. November 2017 findet an der Hochschule Darmstadt das h_da-Symposium zur wissenschaftlichen und Mediendokumentation statt. Zur kostenfreien Veranstaltung kann man sich nun anmelden.

In den letzten Jahren sind die Veränderungen im Bereich der Mediendokumentation immens. Das eintägige Symposium an der Hochschule Darmstadt beschäftigt sich mit Fragen, die sich alle Medienarchivare bzw. Mediendokumentare stellen: „Wo geht der Weg hin?“. Durch seine pragmatisch-aktuelle Ausrichtung werden die technischen, organisatorischen und  wissenschaftlichen Entwicklung in der Dokumentation angesprochen, die in den nächsten Jahren für die Medienarchive zum Tragen kommen werden. Wer sich also auf die zukunft vorbereiten will, ist hier richtig.

Mediencampus Dieburg. Foto: Hochschule Darmstadt

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Kurzbericht zum Jahrestreffen der AG Norddeutscher Hochschul- und Wissenschaftsarchive

ein Gatsbeitrag von Michaela Zehrt und Ole Fischer

Die AG Norddeutscher Hochschul- und Wissenschaftsarchive traf sich in diesem Jahr auf Einladung des dortigen Universitätsarchivs am 31. Mai 2017 an der Universität Hamburg. Insgesamt 24 TeilnehmerInnen waren der Einladung gefolgt.

Die Beiträge zur diesjährigen Veranstaltung befassten sich mit dem Thema „Kooperationen im Alltag eines Universitätsarchivs“. Die Bedeutung von Kooperationen sollte sowohl aus der Perspektive des Archivs als auch aus der Perspektive von Kooperationspartnern dargestellt werden. Alle TeilnehmerInnen waren dazu aufgefordert, von ihren Erfahrungen mit Kooperationen zu berichten.

Die TeilnehmerInnen des Jahrestreffen. Foto: Universitätsarchiv Hamburg

Nach der Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichtete Ole Fischer (Universitätsarchiv Hamburg) über die Entstehungsgeschichte, die Aufgaben und die aktuellen Herausforderungen des 2014 eingerichteten Universitätsarchivs Hamburg vor. Eine Besonderheit des Hamburger Universitätsarchivs ist die Zuständigkeit für das universitäre Records Management, die das Archiv sehr eng an die Universitätsverwaltung bindet. Zugleich gibt es aber auch zu wissenschaftlichen Einrichtungen enge Kontakte. Als ein Beispiel für gelungene Kooperationen wurde der Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog vorgestellt, der von der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte an der Universität Hamburg erarbeitet wurde und mittlerweile vom Universitätsarchiv betreut wird.Weiterlesen

ICA schreibt Stelle als GeneralsekretärIn aus

Der ICA ist auf der Suche nach einem/ einer neuen Generalsekretär/in. Die Stelle ist ab Anfang 2018 zu besetzen, Auswahlgespräche sind Mitte September dieses Jahres in London geplant.

Da sich der spätere Arbeitsplatz am Sekretariat des ICA in Paris befindet, sind französische Sprachkenntnisse von Vorteil. Vorausgesetzt werden unter anderem Erfahrungen im Managementsektor sowie ein Hochschulabschluss im Bereich der Archivwissenschaften.

Weitere Anforderungen und detaillierte Informationen finden sich in der offiziellen Stellenausschreibung.

Fortbildungsberuf geprüfte/r Fachwirt/in für Medien- und Informationsdienste

Bereits im Frühjahr 2012 hat der Berufsbildungsausschuss des Landes NRW für den seit 1998 bestehenden Ausbildungsberuf Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste einer Aufstiegsfortbildung mit zugehörigem Curriculum und Prüfungsordnung zugestimmt. Die Aufstiegsfortbildung zur Fachwirtin bzw. zum Fachwirt für Medien- und Informationsdienste qualifiziert als berufsbegleitende Weiterbildung für Tätigkeiten mit Fach- und Führungsverantwortung in Archiven, Bibliotheken  und  Informationseinrichtungen.


AbsolventInnen  verfügen  über  vielseitige Kenntnisse und Fertigkeiten und sind in Verbindung mit ihrer Berufserfahrung in der Lage, verantwortlich und selbstständig anspruchsvolle Sachbearbeitung bis hin zu Leitungsaufgaben im Arbeitsfeld ABD (Archiv, Bibliothek, Dokumentation) wahrzunehmen.
Arbeitgebern eröffnet sich mit der Aufstiegsfortbildung eine differenzierte und zukunftsgerechte Maßnahme der Personalentwicklung. Sie sichern und erweitern zuverlässig und nachhaltig Fach- und Führungsqualitäten in den Einrichtungen. Sowohl motivierte Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste als auch langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne fachliche Ausbildung jedoch mit entsprechender Berufspraxis in den Tätigkeitsfeldern der Fachangestellten können so optimal gefördert werden.Weiterlesen

Archivportal-D nun im Regelbetrieb

Ein Gastbeitrag von Christina Wolf und Daniel Fähle

Auch nach dem offiziellen Auslaufen der DFG-Förderung Ende letzten Monats bleibt der Weiterbetrieb des Archivportals-D nachhaltig gesichert. In einem „Memorandum of Understanding“, das bereits im Herbst 2016 von der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) und dem Landesarchiv Baden-Württemberg unterzeichnet wurde, einigte man sich auf ein Betriebskonzept zur Gewährleistung der Zukunftsfähigkeit des Portals.

Die DDB übernahm mit Beginn dieses Monats nun dauerhaft die technische Betreuung des Angebots. Dies umfasst auch eine Weiterentwicklung des Portals in begrenztem Umfang. Das Landesarchiv Baden-Württemberg zeichnet weiterhin für die archivfachliche Koordination, den First-Level-Support sowie für die Öffentlichkeits- und Community-Arbeit verantwortlich. Darüber hinaus betreuen und beraten die beiden Mitarbeiter der DDB-Fachstelle Archiv Matthias Forster (Bundesarchiv) und Oliver Götze (Landesarchiv Baden-Württemberg) auch zukünftig die archivischen Datenpartner. Wichtig ist: Für Datenlieferanten bleibt damit alles wie gewohnt. Weiterlesen

Treffen des Steering Committee der Section of Professional Associations (SPA) innerhalb des International Council on Archives (ICA) vom 22. bis zum 27. April 2017 in Oslo (Norwegen)

Ein Gastbeitrag von Dr. Bettina Joergens

Nachdem die neuen Mitglieder des Steering Committee (oder: Bureau) des SPA im September 2016 in Soel bei dem alle vier Jahre stattfindenden ICA-Kongress gewählt worden waren, fand nun Ende April in Oslo die konstituierende Sitzung statt. Eingeladen hat die Präsidentin des SPA, Vilde Ronge, und der Norsk Arkivrad, der Norwegian Society of Records Managers and Archivists.

Das SPA (hat nichts mit Wellness zu tun, nebenbei bemerkt) ist eine wichtige Sektion innerhalb des ICA, da darin alle Archiv- und Records-Management-Verbände weltweit vereinigt sind. Die Aufgaben des SPA zielen darauf ab, etwas für diese Organisationen zu tun und die Zusammenarbeit zu fördern. SPA wurde bereits 1976 gegründet und hat etwa 80 Mitglieder. Beispielsweise hat SPA die Advocacy-Broschüre erarbeitet und die Universal Declaration of Archives. Außerdem führte das SPA einen Film-Wettbewerb und ein Filmfestival zu den Themen „Archiv“ und „Records Management“ durch. Auf der SPA-Website sind etliche Handreichungen etwa zur Öffentlichkeitsarbeit für die Archivarbeit und eine professionelle Schriftgutverwaltung zu finden.Weiterlesen

Tagung des Bureau of SPA in Oslo

Ein Gastbeitrag von Dr. Bettina Joergens

Seit gestern tagt das neu konstituierte Bureau of SPA in Oslo. Das Treffen findet im Nationalarchiv Norwegens statt. Dabei sind neun Kolleginnen und Kollegen aus Norwegen, USA, Katalonien, Frankreich, Chile, Israel, China, Polen und Deutschland; der Kollege aus dem Senegal konnte aufgrund von Visa-Problemen leider nicht anreisen.

Das Nationalarchiv Norwegens in Oslo

Unsere Themen sind unter anderem das Arbeitsprogramm der kommenden vier Jahre. Dazu gehört etwa unser Workshop, den wir bei der jährlichen ICA-Konferenz im November 2017 in Mexico City anbieten werden: Es soll ganz praktisch der „Elevator-Pitch“ geübt werden – sozusagen der praktische Teil der Advocacy-Broschüre.

Ausserdem werden wir uns an dem Afrika Programm beteiligen. Die erste Herausforderung wird sein, Kontaktdaten zu afrikanischen Archivverbänden zu bekommen. Wer also bereits Kontakt zu afrikanischen ArchivarInnen hat, kann uns damit weiterhelfen.

Auf der Tagung werden wir intensiv über die Kommunikation mit den Archivverbänden und untereinander diskutieren. Wir brauchen neue Konzepte, um die Mitglieder der Archivverbände besser über SPA, den ICA und internationale Fachthemen zu informieren, aber auch um die Kommunikation mit den KollegInnen weltweit interaktiver zu gestalten.

Ideen und Wünsche dazu sind in diesem Blog herzlich Willkommen!

Viele Grüße aus Oslo
Bettina Joergens

Aufforderung zur Mitwirkung am Internationalen Tag der Archive 2017

Ein Gastbeitrag von Dr. Bettina Joergens

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Freitag, den 9. Juni 2017, ist der Internationale Tag der Archive. Das diesjährige Motto lautet – in der Übersetzung – „Archive, Bürgerrecht und Interkulturalismus“.

Dieser Internationale Tag der Archive ersetzt nicht unseren Tag der Archive jeweils im März. Dennoch ist der 9. Juni eine prima Gelegenheit, um etwa mit einer Pressemitteilung, einem Facebook- oder Blog-Post oder einer Aktion im Archiv auf diesen für das Archivwesen international bedeutenden Tag hinzuweisen. Damit kann insbesondere bei dem diesjährigen Thema auf die wichtige Bedeutung von Archiven für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit aufmerksam gemacht werden.

ICA International Archive Day

Für Ihre Aktivitäten können Sie vom ICA kostenfrei bereit gestelltes Bildmaterial wie Poster, Postkarten und Lesezeichen nutzen. Die Einladung und mehr zum Konzept finden Sie hier. Prima wäre, wenn Sie über den VdA-Blog Ihre Ideen zum Internationalen Tag der Archive bekannt machen würden. Auch die Organisatorinnen und Organisatoren beim ICA freuen sich über Fotos und Infos zu den Aktivitäten weltweit.

Danke für’s Mitmachen!

Herzliche Grüße
Bettina Joergens