Kategorie-Archiv: Kulturpolitik

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellt Fördermittel für Provenienzforschung von NS-Raubgut zur Verfügung


Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg stellt Fördermittel für Forschungsprojekte zur Provenienzforschung von NS-Raubgut zur Verfügung. Die nächste Antragsfrist für langfristige Forschungsprojekte endet am 1. Oktober 2017. Einzelfallbezogenen, kurzfristigen Forschungsbedarf fördert das Zentrum ohne Frist ganzjährig.

Foto: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Unabhängig von ihrem Wert können Kunstwerke, Möbel, Bücher und sonstiges Kulturgut Gegenstand der Untersuchung sein. Das Zentrum fördert systematische Bestandsprüfungen und Grundlagenforschung zum historischen Kontext des NS-Kulturgutraubs sowie die Erschließung von Archivbeständen und die Rekonstruktion von privaten Sammlungen oder Beständen, die während der NS-Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen, aufgeteilt oder zerstört wurden.Weiterlesen

ICA schreibt Stelle als GeneralsekretärIn aus

Der ICA ist auf der Suche nach einem/ einer neuen Generalsekretär/in. Die Stelle ist ab Anfang 2018 zu besetzen, Auswahlgespräche sind Mitte September dieses Jahres in London geplant.

Da sich der spätere Arbeitsplatz am Sekretariat des ICA in Paris befindet, sind französische Sprachkenntnisse von Vorteil. Vorausgesetzt werden unter anderem Erfahrungen im Managementsektor sowie ein Hochschulabschluss im Bereich der Archivwissenschaften.

Weitere Anforderungen und detaillierte Informationen finden sich in der offiziellen Stellenausschreibung.

Fortbildungsberuf geprüfte/r Fachwirt/in für Medien- und Informationsdienste

Bereits im Frühjahr 2012 hat der Berufsbildungsausschuss des Landes NRW für den seit 1998 bestehenden Ausbildungsberuf Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste einer Aufstiegsfortbildung mit zugehörigem Curriculum und Prüfungsordnung zugestimmt. Die Aufstiegsfortbildung zur Fachwirtin bzw. zum Fachwirt für Medien- und Informationsdienste qualifiziert als berufsbegleitende Weiterbildung für Tätigkeiten mit Fach- und Führungsverantwortung in Archiven, Bibliotheken  und  Informationseinrichtungen.


AbsolventInnen  verfügen  über  vielseitige Kenntnisse und Fertigkeiten und sind in Verbindung mit ihrer Berufserfahrung in der Lage, verantwortlich und selbstständig anspruchsvolle Sachbearbeitung bis hin zu Leitungsaufgaben im Arbeitsfeld ABD (Archiv, Bibliothek, Dokumentation) wahrzunehmen.
Arbeitgebern eröffnet sich mit der Aufstiegsfortbildung eine differenzierte und zukunftsgerechte Maßnahme der Personalentwicklung. Sie sichern und erweitern zuverlässig und nachhaltig Fach- und Führungsqualitäten in den Einrichtungen. Sowohl motivierte Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste als auch langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne fachliche Ausbildung jedoch mit entsprechender Berufspraxis in den Tätigkeitsfeldern der Fachangestellten können so optimal gefördert werden.Weiterlesen

Die „Universal Declaration on Archives“ (UDA) / „Die Internationale Erklärung zur Bedeutung des Archivierens“ feiert 5-jährigen Geburtstag!

von Bettina Joergens

Der ICA (International Council on Archives) ist davon überzeugt, dass ein effektives Record- und Archivmanagement essentiell ist für gutes Verwaltungs- und Regierungshandeln, die Gesetzmäßigkeit, die Transparenz von Veraltungshandeln, den Erhalt des kulturellen Erbes und den Zugang zu Informationen für Bürgerinnen und Bürger. Der ICA ist diesen Zielen verpflichtet.

Die UDA liefert gute Argumente für die professionelle Schriftgutverwaltung und ein professionelles Archivwesen im Sinne demokratischer Rechtsstaatlichkeit.

Lesen Sie mehr hier: http://www.ica.org/.

Pressemitteilung zum 8. TAG DER ARCHIVE „Mobilität im Wandel“ am 5./6. März 2016 – bundesweit

Am 8. TAG DER ARCHIVE am 5. und 6. März 2016 nehmen überall in Deutschland unter dem Motto „Mobilität im Wandel“ mehr als 300 Archive teil.

„Mobilität“ ist mehr als einfach nur eine Bewegung von A nach B. Der Begriff hat soziale, politische, technische und wirtschaftliche Dimensionen, die einander im Laufe der Geschichte wechselseitig beeinflusst haben. Man betrachte etwa die Erfindung der Eisenbahn und den dadurch angestoßenen wirtschaftlichen und politischen Wandel im 19. Jahrhundert, der wiederum einen starken Impuls für Kunst und Literatur bot. Die Aktualität des Themas Mobilität zeigt sich auch auf gänzlich „untechnischen“ Gebieten – wie etwa beim Thema Migration, was sich in Völkerwanderungen, Flüchtlingsbewegungen oder Auswanderungswellen wiedererkennen lässt. Nicht zuletzt gibt es auch die „Soziale Mobilität“: Der Auf- und Abstieg von Menschen in der modernen Industriegesellschaft. All diese Themen haben ihren Niederschlag in Archiven gefunden.
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Runder Tisch am 18. Januar 2016 zur geplanten Verlegung des Staatsarchivs Würzburg

Medienmitteilung der bayerischen Landtagsabgeordneten Kerstin Celina (Bündnis 90/Die Grünen)

Geeinte Opposition gegen die Verlagerung des Staatsarchivs Würzburg

Die Landtagsabgeordneten Kerstin Celina (Bündnis 90/Die Grünen), Georg Rosenthal (SPD) und Hans-Jürgen Fahn (Freie Wähler) haben am 18. Januar 2016 in Würzburg gemeinsam zum Runden Tisch „Staatsarchiv Würzburg“ geladen. Zuvor besuchten die drei Abgeordneten am vormitttag gemeinsam das Staatsarchiv in der Würzburger Residenz, um sich vor Ort einen Überblick über die Bestände sowie die Arbeit der Archivarinnen und Archivare zu machen.

Zum Runden Tisch kamen Experten, fachkundige Archivnutzer und zahlreiche interessierte Bürger um die Antworten der Staatsregierung auf die Parlamentarischen Initiativen der drei Abgeordneten zur geplanten Verlagerung des Würzburger Staatsarchivs, die Bedeutung des Staatsarchivs innerhalb der Archiv- und Forschungslandschaft in Würzburg und die Bedingungen, die ein neuer Standort erfüllen müsste, zu diskutierten.Weiterlesen