Kategorie-Archiv: Lobbyarbeit

Webseite des Verbands Niedersächsischer Archivarinnen und Archivare e.V. online

Der Verband Niedersächsischer Archivarinnen und Archivare e.V. (VNA) ist jetzt auch mit eigener Webseite im Internet vertreten.

Der VNA ist 2015 aus der „Arbeitsgemeinschaft der niedersächsischen Kommunalarchivare“ (ANKA) hervorgegangen, in der seit 1963 die haupt- und ehrenamtlichen Kommunalarchivare Niedersachsens organisiert waren. Mit der Erweiterung zum VNA werden jetzt alle Archivsparten abgedeckt, auch für Ehrenamtliche besteht weiterhin die Möglichkeit einer Mitgliedschaft.

Der VNA gibt die Archiv-Nachrichten Niedersachsen (PDF’s der älteren Ausgaben sind auf der Homepage zu finden) heraus und organisiert den Niedersächsischen Archivtag (der kommende Archivtag findet am 24. und 25. April 2017 in Holzminden statt).

Newsletter 01/2017 of the Section of Professional Asociations of the ICA

von Bettina Joergens,
Beauftragte des Gesamtvorstands VdA für internationale Arbeit

Dear colleagues,

finally we can present the first newsletter oft he new four-year-term of the Steering Committee of the Section of Professional Associations of the International Council on Archives.

The newsletter contains also reports of professional archival associations from all over the world. But many countries are still missing. I would be glad to publish reports also about those countries and associations in the next issue.

Please, let me know what you are missing and how we can encourage every archival association to contribute to this highly important exchange of information.

Thank you in advance for your feedbacks.

Best regards
Bettina Joergens

PS: If you have the opportunity, please, disseminate this newsletter in your professional mailinglists or blogs.

SPA_Newsletter_2017_1

Lesetipp: über ihre ICA-Funktion berichtet Frau Dr. Joergens im aktuellen Heft – siehe Artikel „International zu Denken sollte eine Selbstverständlichkeit sein! Dr. Bettina Joergens und Dr. Bernhard Post im Gespräch“, in: „Archivar“, Heft 4/2016, Sp. 421 ff.

 

Tagung der Pop-Musikarchive in Deutschland

Am 19. Januar 2017 trafen sich Vertreter der deutschen Pop-Musik-Archive in Dortmund in den Räumen des Archivs für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V..
Unter Anderem wurde die Gründung eines Verbandes der deutschen Pop-Musik-Archive in die Wege geleitet.
Mit dabei waren:
Archiv der Jugendkulturen, Berlin
Rock’n’Pop Museum, Gronau
Musikarchiv NRW, Köln
Pop-Musik-Archiv der Uni Münster
und die Gastbeber vom Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V., Dortmund.
Quelle: Facebook-Seite des Musikarchivs NRW

NLA Magazin – Nachrichten aus dem Niedersächsischen Landesarchiv

NLA Magazin
NLA Magazin

Vor kurzem erschienen: Die erste Ausgabe des NLA-Magazins. Das NLA-Magazin berichtet jährlich über die neuesten Entwicklungen im Niedersächsischen Landesarchiv u.a. aus den Bereichen Überlieferungsbildung, Bestandserhaltung, Erschließung, Historische Vermittlung, Ausbildung, Personalia.

Die gedruckte Publikation liegt u.a. in den Standorten des Niedersächsischen Landesarchivs aus und kann auch als PDF auf den Seiten des NLA heruntergeladen werden.

Was ändert sich mit dem Bundesmeldegesetz für die Archive in NRW?

von Peter Worm

Repost aus dem LWL archivamtblog vom 26. September 2016: https://archivamt.hypotheses.org/4265

Die Familienverkettung – ein altes Problem
Vor zwölf Jahren warfen die Stadtarchive von Harsewinkel, Gütersloh und Paderborn die Frage auf, ob die sogenannten Löschdatensätze der elektronischen Einwohnermelderegister der Anbietungspflicht unterliegen oder ob nur der um die Familienverkettungen reduzierte Datensatz nach Ende der Aufbewahrungsfrist an die Archive abgegeben werden muss1. Zum Hintergrund: Das damals gültige NRW Meldegesetz legte zwar fest, dass eine grundsätzliche Anbietungspflicht der Meldedatensätze besteht (50 Jahre nach Tod oder Wegzug einer Person), klärte aber nicht abschließend, was mit den Teildaten passieren solle, die aus datenschutzrechtlichen Gründen im Laufe dieser Zeit aus dem Hauptdatensatz der Person zu löschen waren. Vor allem die Eintragungen über die Eltern-Kind-Beziehung, die sog. Familienverkettung, unterlagen mit der Volljährigkeit des Kindes einer Löschanweisung, da die Daten ab diesem Zeitpunkt „zur Erfüllung [der] Aufgaben [der Meldebehörde] nicht mehr erforderlich“ sind. Ohne diese Verkettung verliert der Hauptdatensatz aber ganz wesentlich an Aussagekraft und beschneidet sowohl die Verpflichtung zur Rechtssicherung der Einwohnerinnen und Einwohner der Kommune als auch die Rechtssicherheit der Kommune selbst. Diesen Argumenten hat sich das Innenministerium des Landes NRW letztendlich nicht verschlossen und dem anfragenden Städte- und Gemeindebund mit Schreiben vom 23. August 2006 mitgeteilt, dass es die Rechtsauffassung vertrete, dass „grundsätzlich alle Daten, die für meldebehördliche Zwecke nicht mehr benötigt werden, vor ihrer Löschung […] kommunalen Archiven zur Übernahme angeboten werden“ müssen2.

Weiterlesen

Herzlichen Glückwunsch zum 5. Geburtstag!

Vor 5 Jahren, am 10. November 2011, hat die UNESCO die Universal Declaration on Archives (UDA) in Paris verabschiedet. Angenommen wurde die UDA bereits im September 2010 von der Generalversammlung des International Council on Archives (ICA) in Oslo.

Der VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. hat in enger Abstimmung mit dem VÖA – Verband österreichischer Archivarinnen und Archivare und dem VSA – Verein Schweizerischer Archivarinnen und Arichvare eine deutsche Übersetzung der UDA anfertigen lassen (Download der deutschen Version der UDA). Die UDA ist mittlerweile in mehr als 15 Sprachen auf der Website des ICA abrufbar.

Weiterlesen

Deutscher Archivtag 2016, Sektionssitzung 2: „Politikberatung“

29. September 2016, 11:00 – 13:00 Uhr
Leitung: Dr. Monika Storm (Mainz)

Sektionssitzung 3Die Sektionssitzung 2 stand unter dem Thema „Politikberatung“ am Beispiel des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, des Landtagsarchivs Rheinland-Pfalz und des Stadtarchivs Hildesheim.

Den Anfang machten Dr. Kathrin Pilger M.A. (Duisburg) und Dr. Bastian Gillner M.A. (Landesarchiv NRW, Abt. Rheinland/Duisburg) mit ihrem gemeinsamen Referat zum Thema „Den demokratischen Prozess mitgestalten – Archive in der Rolle als politische Berater“. Im Zentrum stand die Frage, ob die Archivare sich in „stiller Selbstgenügsamkeit“ üben oder ob sie proaktiv handeln sollten. Im Normalfall berät das Archiv seinen Archivträger in Sachen Aufbewahrungsfristen bzw. Aktenabgaben, auf der anderen Seite beraten die Archivare die Nutzer. Als politischen Berater können Archive jedoch auch auf Entwicklungen in der Kulturpolitik oder bei digitalen Transformationsprozessen Einfluss nehmen, wie z.B. das Landesarchiv NRW bei der Beratung bei Einführung des E-Governmentgesetzes Nordrhein-Westfalen.Weiterlesen

Deutscher Archivtag 2016, Sektionssitzung 1 „Verwaltungsberatung“

29. September 2016, 11.00 – 13.00 Uhr
Leitung: Dr. Bettina Joergens (Detmold)

„Sind Archive „zahnloser Tiger oder kompetenter Partner?“. Mit dieser Einstiegsfrage eröffnete Bettina Joergens (Detmold) als Moderatorin die Sektionssitzung 1 auf dem Archivtag 2016. Anhand von drei Einzelfällen wurde in der Sitzung aufgezeigt, welche archivische Kompetenzen für eine gute Verwaltungsberatung heute notwendig sind und mit welchen Strategien die Archive auf Anforderungen der Verwaltungen reagieren.

Weiterlesen

Diskussionsforum zur Änderung des Thüringer Archivgesetzes

Der Freistaat Thüringen ist gerade dabei, das staatliche Archivwesen neu aufzustellen.

Der Gesetzentwurf der Landesregierung zum Ersten Gesetz zur Änderung des Thüringer Archivgesetzes vom 1. Februar 2016 (Drucksachen 6/1713) befindet sich in der parlamentarischen Diskussion.

Im Diskussionsforum des Thüringer Landtags können Sie gerne mitdiskutieren!