Kategorie-Archiv: Veranstaltungstipps

Tagung „Lokale Medienarchive: Digitales Gedächtnis der Regionen?“


13. November 2017
 | 12:00 Uhr 
Bayerische Landeszentrale für neue Medien, München
– kostenlos -, Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Digitale Speicher- und Redaktionssysteme ermöglichen eine einfache Aufbewahrung ausgestrahlter Beiträge und Sendungen. Auch bei den lokalen und regionalen Radio- und Fernsehsendern gibt es deshalb bereits umfangreiche Programmarchive. Besonderen Wert erlangt der abgespeicherte audiovisuelle Content dann, wenn er schnell durchsuchbar und leicht wiederverwertbar ist. Dies stellt gerade kleine Radio- und Fernsehsender vor eine besondere Herausforderung, bietet aber auch neue Chancen der Verwertung.

Wie lokale Medienarchive den Weg vom digitalen Speicher zum kulturellen Gedächtnis der Regionen gehen können, ist Thema unserer Veranstaltung. Die digitale Welt erleichtert den Zugriff auf lokale Informationen, ermöglicht eine einfache Mehrfachnutzung von Sendematerial und damit auch langfristig den Zugang durch Forschung und Öffentlichkeit. Der Landeszentrale ist es ein Anliegen, lokale Medienarchive in ihrer Rolle als digitales Gedächtnis der Regionen zu unterstützen. In diesem Sinne werden in der Veranstaltung aktuelle Entwicklungen und Lösungsansätze aufgezeigt und Perspektiven gerade für kleinere Medienarchive diskutiert.

Programm

12:00 Uhr: Begrüßungsimbiss

13:00 Uhr: GrußworteWeiterlesen

Videos fertig: Offene Archive, 19.-20.6.2017 (Duisburg)

Die Videomitschnitte der Konferenz Offene Archive (19.-20. Juni 2017, Landesarchiv NRW, Duisburg) sind seit kurzem online verfügbar. Im Videokanal finden sich ebenso mehrere Videos von Sessions des „ArchivCamps“ (19. Juni). In die Videos integriert wurden in den meisten Fällen auch die Folien der Präsentationen (bzw. es finden sich Links zu Präsentationen).
Begrüßung
Keynotes
Vorträge
Kurzvorträge
ArchivCamp-Sessions (Sessions im Vortragssaal)

Treffen von Archivarinnen und Archivaren auf der re:publica 2017

Anfang nächster Woche ist es wieder soweit: mit der re:publica 2017 findet vom 8. bis 10. Mai 2017 in Berlin eine der europaweit wichtigsten und größten Konferenzen zu Themen rund um die digitale Gesellschaft statt. Im Rahmen eines sog. „Meetups“ wird am Montag, 8. Mai, ab 18.30 Uhr auf der Konferenz auch ein Treffen für Archivarinnen und Archivare (und sonstige Interessierte) angeboten. Aus der Beschreibung des Meetups: Im Hinterzimmer der digitalen Revolution – ist dies der angemessene oder eher der gefühlte Platz für die Archive? Die Archivierung politischer und gesellschaftlicher Entscheidungen und Prozesse zählt zu den ältesten Kulturtechniken überhaupt: Bereits im vorderasiatischen „Mesopotamien“ finden sich vor vielen tausend Jahren Archive mit beschrifteten Tontafeln. 4000 Jahre später – und etliche „Revolutionen“ später stehen wir mal wieder vor neuen Herausforderungen: Welche Anforderungen stellen die Digitalisierung, die dauerhafte Speicherung elektronischer Akten oder auch die digitale Vermittlung des Kulturguts an die Archivarinnen und Archivare, besonders aber an die Rezipientinnen und Rezipienten der Archive? Was wird angesichts des Digital Turns überhaupt noch in den „Gedächtniseinrichtungen“ erinnert werden können? Das Meetup richtet sich an Archivarinnen und Archivare, aber auch an Kulturinteressierte, Leute aus den Bereichen Bibliothek, Museum, Geschichte, Gedenkarbeit usw. usf. Wir wollen uns frei austauschen, Fragen stellen und beantworten, und wir sind uns sicher: Archive können für die gegenwärtige wie zukünftige Gesellschaft wie ein Fallschirm wirken (nur wenn sich dieser öffnet, ist seine Funktion erfüllt!). Mit dabei sein wird als bekannt streitbarer Mitdiskutant Jens Best, der für die nötige Außensicht auf die Archive sorgen soll – Wünsche und Anregungen sind da vorprogrammiert!

Montag, 8. Mai 2017, 18.30-19.30 Uhr. Ort: MEET UP GREEN, Lageplan

Flipchart des Meetups

Ankündigung: Workshop zur Evaluierung bereits bestehender Dokumentationsprofile und Bewertungsmodelle

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der VdA-Arbeitskreis Archivische Bewertung hat eine Handreichung erarbeitet, die die Archive bei der Evaluierung von Dokumentationsprofilen und Bewertungsmodellen unterstützen soll. Der darin enthaltene Kriterienkatalog soll eine systematische Überprüfung bereits bestehender Bewertungsdokumente ermöglichen.

Am 24. Oktober 2017 möchten wir das Papier auf einem Workshop im Hauptstaatsarchiv Stuttgart allen interessierten Kolleginnen und Kollegen vorstellen und es gemeinsam diskutieren. Das genaue Programm wird voraussichtlich im Juni 2017 veröffentlicht. Bereits jetzt möchten wir aber allen Interessierten empfehlen, sich diesen Termin in ihrem Terminkalender vorzumerken.

Viele Grüße,
Nicola Wurthmann und Christian Keitel
für den Arbeitskreis Archivische Bewertung

Webseite des Verbands Niedersächsischer Archivarinnen und Archivare e.V. online

Der Verband Niedersächsischer Archivarinnen und Archivare e.V. (VNA) ist jetzt auch mit eigener Webseite im Internet vertreten.

Der VNA ist 2015 aus der „Arbeitsgemeinschaft der niedersächsischen Kommunalarchivare“ (ANKA) hervorgegangen, in der seit 1963 die haupt- und ehrenamtlichen Kommunalarchivare Niedersachsens organisiert waren. Mit der Erweiterung zum VNA werden jetzt alle Archivsparten abgedeckt, auch für Ehrenamtliche besteht weiterhin die Möglichkeit einer Mitgliedschaft.

Der VNA gibt die Archiv-Nachrichten Niedersachsen (PDF’s der älteren Ausgaben sind auf der Homepage zu finden) heraus und organisiert den Niedersächsischen Archivtag (der kommende Archivtag findet am 24. und 25. April 2017 in Holzminden statt).