Deutsches Zentrum Kulturgutverluste stellt Fördermittel für Provenienzforschung von NS-Raubgut zur Verfügung


Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg stellt Fördermittel für Forschungsprojekte zur Provenienzforschung von NS-Raubgut zur Verfügung. Die nächste Antragsfrist für langfristige Forschungsprojekte endet am 1. Oktober 2017. Einzelfallbezogenen, kurzfristigen Forschungsbedarf fördert das Zentrum ohne Frist ganzjährig.

Foto: Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Unabhängig von ihrem Wert können Kunstwerke, Möbel, Bücher und sonstiges Kulturgut Gegenstand der Untersuchung sein. Das Zentrum fördert systematische Bestandsprüfungen und Grundlagenforschung zum historischen Kontext des NS-Kulturgutraubs sowie die Erschließung von Archivbeständen und die Rekonstruktion von privaten Sammlungen oder Beständen, die während der NS-Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen, aufgeteilt oder zerstört wurden.Weiterlesen

h_da-Symposium zur wissenschaftlichen und Mediendokumentation


Am 9. November 2017 findet an der Hochschule Darmstadt das h_da-Symposium zur wissenschaftlichen und Mediendokumentation statt. Zur kostenfreien Veranstaltung kann man sich nun anmelden.

In den letzten Jahren sind die Veränderungen im Bereich der Mediendokumentation immens. Das eintägige Symposium an der Hochschule Darmstadt beschäftigt sich mit Fragen, die sich alle Medienarchivare bzw. Mediendokumentare stellen: „Wo geht der Weg hin?“. Durch seine pragmatisch-aktuelle Ausrichtung werden die technischen, organisatorischen und  wissenschaftlichen Entwicklung in der Dokumentation angesprochen, die in den nächsten Jahren für die Medienarchive zum Tragen kommen werden. Wer sich also auf die zukunft vorbereiten will, ist hier richtig.

Mediencampus Dieburg. Foto: Hochschule Darmstadt

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Offene Archive + ArchivCamp: Storify, Berichte & Co

Offenheit

Innovation

Vernetzung

Kommunikation.

Mit diesen vier Zielen, die zum Abschluss von „Offene Archive“ (19. bis 20. Juni 2017, Landesarchiv NRW) nochmals dezidiert die Ziele der Konferenz umrissen haben, endete vor wenigen Tagen die vierte Ausgabe der gleichnamigen Konferenzreihe. Diese war zugleich eine Veranstaltung des Arbeitskreises Offene Archive innerhalb des VdA. Bei den ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kam besonders das erstmals in dieser Form veranstaltete archivische BarCamp („ArchivCamp“) positiv an, eine ergebnisoffene Tagungsform, deren Inhalt und Ablauf von den Teilnehmenden selbst festgelegt wird.
Seitens des Organisationsteams wurden bereits während und kurz nach Abschluss von „Offene Archive“ Zusammenfassungen der ArchivCamp-Sektionen sowie erste Berichte zur Konferenz im Blog Archive 2.0 zur Verfügung gestellt:
Tagungsbericht 19.6.
Bericht Archivcamp 19.6./Teil 1
Bericht Archivcamp 19.6./Teil 2
Tagungsbericht 20.6.
Es finden sich außerdem (ebenfalls im Blog) fotografische Eindrücke unter den folgenden Links:
Start
Archivcamp 1
Archivcamp 2
Archivcamp 3
Archivcamp 4
Konferenz (2. Tag)

Die T-Shirts zum ArchivCamp können ab sofort auch bestellt werden.

Die Tweets zu den bei „Offene Archive“ genutzten Schlagworten (Hashtags) #archive20 und #archivcamp sind in einem Storify zusammengefasst.

Kurzbericht zum Jahrestreffen der AG Norddeutscher Hochschul- und Wissenschaftsarchive

ein Gatsbeitrag von Michaela Zehrt und Ole Fischer

Die AG Norddeutscher Hochschul- und Wissenschaftsarchive traf sich in diesem Jahr auf Einladung des dortigen Universitätsarchivs am 31. Mai 2017 an der Universität Hamburg. Insgesamt 24 TeilnehmerInnen waren der Einladung gefolgt.

Die Beiträge zur diesjährigen Veranstaltung befassten sich mit dem Thema „Kooperationen im Alltag eines Universitätsarchivs“. Die Bedeutung von Kooperationen sollte sowohl aus der Perspektive des Archivs als auch aus der Perspektive von Kooperationspartnern dargestellt werden. Alle TeilnehmerInnen waren dazu aufgefordert, von ihren Erfahrungen mit Kooperationen zu berichten.

Die TeilnehmerInnen des Jahrestreffen. Foto: Universitätsarchiv Hamburg

Nach der Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichtete Ole Fischer (Universitätsarchiv Hamburg) über die Entstehungsgeschichte, die Aufgaben und die aktuellen Herausforderungen des 2014 eingerichteten Universitätsarchivs Hamburg vor. Eine Besonderheit des Hamburger Universitätsarchivs ist die Zuständigkeit für das universitäre Records Management, die das Archiv sehr eng an die Universitätsverwaltung bindet. Zugleich gibt es aber auch zu wissenschaftlichen Einrichtungen enge Kontakte. Als ein Beispiel für gelungene Kooperationen wurde der Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog vorgestellt, der von der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte an der Universität Hamburg erarbeitet wurde und mittlerweile vom Universitätsarchiv betreut wird.Weiterlesen

Gemeinsam Kulturgüter retten! Osnabrücker Museen und Archive gründen einen Notfallverbund

Erfreulich: Auch in Osnabrück wurde nun ein Notfallverbund gegründet. Mitglieder sind die Stadt- und Kreisarchäologie, das Niedersächsische Landesarchiv – Standort Osnabrück, die Universitätsbibliothek, das Museum Industriekultur, das Felix-Nussbaum-Haus/Kulturgeschichtliches Museum und das Bistumsarchiv.

Gleichzeitig sind damit auch die im Niedersächsischen Landesarchiv als Deposita verwahrten Archive der Stadt Osnabrück, des Kreises und der kreisangehörigen Gemeinden sowie der Universität und der Hochschule durch den Verbund abgedeckt.

Mehr Informationen finden sich auf dem Blog des Historischen Vereins Osnabrück.

ICA schreibt Stelle als GeneralsekretärIn aus

Der ICA ist auf der Suche nach einem/ einer neuen Generalsekretär/in. Die Stelle ist ab Anfang 2018 zu besetzen, Auswahlgespräche sind Mitte September dieses Jahres in London geplant.

Da sich der spätere Arbeitsplatz am Sekretariat des ICA in Paris befindet, sind französische Sprachkenntnisse von Vorteil. Vorausgesetzt werden unter anderem Erfahrungen im Managementsektor sowie ein Hochschulabschluss im Bereich der Archivwissenschaften.

Weitere Anforderungen und detaillierte Informationen finden sich in der offiziellen Stellenausschreibung.

Fortbildungsberuf geprüfte/r Fachwirt/in für Medien- und Informationsdienste

Bereits im Frühjahr 2012 hat der Berufsbildungsausschuss des Landes NRW für den seit 1998 bestehenden Ausbildungsberuf Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste einer Aufstiegsfortbildung mit zugehörigem Curriculum und Prüfungsordnung zugestimmt. Die Aufstiegsfortbildung zur Fachwirtin bzw. zum Fachwirt für Medien- und Informationsdienste qualifiziert als berufsbegleitende Weiterbildung für Tätigkeiten mit Fach- und Führungsverantwortung in Archiven, Bibliotheken  und  Informationseinrichtungen.


AbsolventInnen  verfügen  über  vielseitige Kenntnisse und Fertigkeiten und sind in Verbindung mit ihrer Berufserfahrung in der Lage, verantwortlich und selbstständig anspruchsvolle Sachbearbeitung bis hin zu Leitungsaufgaben im Arbeitsfeld ABD (Archiv, Bibliothek, Dokumentation) wahrzunehmen.
Arbeitgebern eröffnet sich mit der Aufstiegsfortbildung eine differenzierte und zukunftsgerechte Maßnahme der Personalentwicklung. Sie sichern und erweitern zuverlässig und nachhaltig Fach- und Führungsqualitäten in den Einrichtungen. Sowohl motivierte Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste als auch langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne fachliche Ausbildung jedoch mit entsprechender Berufspraxis in den Tätigkeitsfeldern der Fachangestellten können so optimal gefördert werden.Weiterlesen