Archiv(ierend)e im Fernsehen: Archivarin unter Adalmars Fluch?

Archivwahrnehmung
Klara (re.) befragt Archivarin Dr. Hornbostel (re.). Quelle: http://www.daserste.de/unterhaltung/serie/alles-klara/sendung/adalmars-fluch-folge-39-102.html/
Klara (re.) befragt Archivarin Dr. Hornbostel (re.). Quelle: http://www.daserste.de/unterhaltung/serie/alles-klara/sendung/adalmars-fluch-folge-39-102.html/

In der Vorabendkrimiserie „Alles Klara“ spielen das Stadtarchiv Quedlinburg und dessen Leiterin in der Folge „Adalmars Fluch“ (39) eine Rolle. Die Rubrik „Archivwahrnehmung“ bietet nun gerade die Möglichkeit die Darstellung von Archiven und Archivierenden zu dokumentieren und zu diskutieren. Daher die Frage, wie sehen die Leserinnen und Leser des VdA-Blogs dieses Beispiel:
Inhaltsangabe der Folge:
„Klara Degen stöbert mit ihrem Freund, dem Tischlermeister Lutz Christoph, im Trödelladen der Möllendorfs, als Hauptkommissar Paul Kleinert und sein Kollege Jonas Wolter auftauchen und Frau Möllendorf die Nachricht vom gewaltsamen Tod ihres Ehemanns überbringen. Kurz zuvor hatte Heiner Kosmalla, Hausmeister des Quedlinburger Stadtarchivs, einen Notruf bei der Kripo Harz abgesetzt. Er hatte den Mörder in der einsamen Harzgegend „in flagranti“ ertappt!

Doch der mutmaßliche Täter Kurt Leberecht, Lehrer am Gymnasium, streitet alles ab. Bald wird klar, dass sich das Opfer, der Hausmeister und der Lehrer gut kannten und gemeinsam eine große Leidenschaft teilten: Sie sind Hobby-Archäologen. Nur, was sie in der Klippenlandschaft unweit des Tatorts mit Detektoren und Spaten suchten, verraten sie nicht. Kleinert muss die beiden gehen lassen – vorerst! Bald finden die Ermittler jedoch heraus, dass das Trio einem – seit dem 17. Jahrhundert verschollenen – Kelch aus dem alten Kloster Drübeck auf der Spur war. Ein wertvolles Stück, das dem Trödelhändler Möllendorf finanziell aus der Patsche geholfen hätte.
Klara macht in Uschis Trödelladen die Bekanntschaft mit dem überaus charmanten Italiener Carlo Pavone, der sich mit etwas zu viel Fürsorge um die trauernde Witwe kümmert und damit zwangsläufig in das Visier von Klara und den Ermittlern gerät. Denn Carlo Pavone ist durch seine mafiöse Vergangenheit aktenkundig. Hat er Möllendorf auf dem Gewissen? Vielleicht sogar gemeinsam mit Uschi?
Während Kleinert verbissen Vernehmungen führt, durchforstet Klara mit Hilfe der Archivarin Dr. Hornbostel die alte Chronik des Klosters Drübeck und begibt sich sodann selbst auf Schatzsuche.“
Link zum Video der Folge
Quelle: Das Erste.de, Internetseite der Sendung

Ein Gedanke zu „Archiv(ierend)e im Fernsehen: Archivarin unter Adalmars Fluch?

  1. Ab dem 12. März sendet der SWR die Krimi-Serie „Köberle kommt“ von 1984 (mit Walter Schultheiss und Witta Pohl, Regie: Hans-Jürgen Tögel und Dominik Graf, Autoren: Felix Huby u.a.), in der ein Archivar die Hauptrolle spielt und gelegentlich auch Archivalien wichtig werden, vgl. https://www.fernsehserien.de/koeberle-kommt sowie http://www.swr.de/film/koeberle-kommt/-/id=5791128/did=18925758/nid=5791128/sdpgid=1377878/bo60nh/index.html – Auch wenn oder gerade weil diese Serie aus heutiger Sicht eher behäbig daherkommt, wäre es gewiss auch in diesem Fall eine Diskussion wert, wie hier ein Archiv als Schauplatz und Archivarinnen und Archivare als Protagonisten dargestellt werden!?

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