Alle Artikel von Joachim Kemper

Über Joachim Kemper

Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg, AK Offene Archive (VdA)

„Sleepover at the National Archives“

Vielleicht auch einmal als Idee für andere (große) Archive interessant: Link mit weiteren Infos.

Join us for a special sleepover at the National Archives Museum in Washington, DC, and spend the night next to America’s most precious treasures: the Declaration of Independence, the Constitution, and the Bill of Rights.

During the event kids ages 8-12 along with their adults will become superhero citizens, meet heroes from history, learn the power and responsibility of government and its citizens, sleep in the Rotunda near the Declaration of Independence and Constitution, and make memories to last a lifetime.

Guests also will be treated to movies in the museum’s William G. McGowan Theater before turning in for the night, and will enjoy breakfast – with pancakes flipped by Archivist of the United States David S. Ferriero! – and more activities the next morning.

 

 

 

Neuerscheinung: Audiowalks in Archiven

Eine aktuelle Neuerscheinung: Mal wieder werden (bzw. müssen) Beispiele aus „archivfremden Institutionen“ zum Vorbild genommen werden (Via Augias.net)

Audiowalks

 

Anna Hoffmann, Audiowalks in Archiven. Konzeptionelle Überlegungen zwischen Performance und Geschichststunde, Berlin 2015 (Reihe: Historische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Band 4  , hg. v. Susanne Freund). ISBN: 978-3-936960-95-2  (24,90€).

Aus der Beschreibung bei BibSpider:

Historisches Wissen lässt sich nicht nur durch Fakten, sondern auch über Emotionen und Empathie erschließen. Das gesprochene Wort, Geräusche, Musik, die Visualisierung von Bildmaterial tragen zur Identifikation mit Personen und Ereignissen bei und können die Spuren der Vergangenheit mittels Sprache, Ton und Bild zu vermitteln.

Im vierten Band der Potsdamer Reihe „Historische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit“ nutzt die Autorin gezielt die Theoriediskussion zum Speicher- und Funktionsgedächtnis und zum individuellen Lernverhalten, sowie das Potenzial des informationstechnologischem Wandels, um dafür zu werben, neue Akzente für Archive als Teil der Geschichtskultur zu setzen. Ihre Empfehlungen, Audiowalks als Instrument einzusetzen, können dazu dienen, Geschichte an ihre Ursprungsorte zu transferieren.

Im Buch werden verschiedene Audiowalks-Beispiele aus archivfremden Institutionen zum Vorbild genommen und hieraus kreatives Potential geschöpft für die Archivpraxis, um anhand von Audiowalks einem breiten Publikum Originalquellen zugänglich zu machen.

 

Neuerscheinung: Arbido 4/2015 (Kompetenzen)

Immer wieder die Lektüre wert: Arbido, das gemeinsame Publikationsorgan der Berufsverbände Bibliothek Information Schweiz (BIS) und Verein Schweizerischer Archivarinnen und Archivare (VSA) – Heft 4/2015 handelt vom Thema „Kompetenzen“: Welche Kompetenzen brauchen wir heute, um im Archiv/I+D-Bereich arbeiten zu können? Welche neuen Tätigkeiten sind hinzugekommen oder werden in Zukunft noch hinzukommen? Sind wir auf diese Entwicklungen vorbereitet? Usw.

Das Heft ist auch online abrufbar.

 

Archivalienpräsentationen, Archivwerkstatt, Tweetup „Archivperlen“ …

Von Archivalienpräsentationen über eine Archivwerkstatt bis hin zum Tweetup „Archivperlen“

Das Programm für den Tag der Archive im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main ist bereits detailliert im neuen Veranstaltungskalender Januar bis April 2016 enthalten (Samstag, 5. März 2016).

Hashtag zur Twitter-Führung: #archivperlen (Anmeldungen sind dazu jederzeit möglich).

Übersicht (den kompletten Veranstaltungskalender finden Sie hier):

Tag der Archive Programm 1 Tag der Archive Programm 2

 

Konsequente Öffnung und die Bedürfnisse der Benutzenden: Gedanken zu Social Media im Archiv aus dem Staatsarchiv Basel-Stadt

Im Blog des Staatsarchivs Basel-Stadt wurde vor kurzem ein Beitrag veröffentlicht, der prägnant der Frage nachgeht, warum ein Archiv auf eine Nutzung von Social Media-Anwendungen setzen kann bzw.: sollte. Im Zentrum steht (Zitat) eine Konsequente Öffnung: Der guten Gründe sind wohl genug aufgezählt. Der wichtigste fehlt jedoch noch, zumindest aus der Sicht des Staatsarchivs Basel-Stadt: Im 21. Jahrhundert muss ein Archiv fähig sein, auf die Bedürfnisse seiner Benutzenden einzugehen. Es macht keinen Sinn mehr, das ungeheure Wissens- und Orientierungspotenzial eines Archivs passiv zu  horten und Eingeweihten zugänglich zu machen. Es braucht neue Schnittstellen zwischen der Logik der Aktenbildner und der Neugier der Öffentlichkeit, zwischen Staatsverwaltung und Gesellschaft, damit die Aktualität und Relevanz von Archivinhalten sichtbar und nutzbar wird. Und dazu können Social Media beitragen.

eBooks im Belgischen Staatsarchiv

Schon seit längerem existent, aber sicherlich auch hier im Blog einen Hinweis wert – der eBook-Shop des Belgischen Staatsarchivs. Aus der Information des Belgischen Staatsarchivs dazu: Ein eBook können Sie überall hin mitnehmen und so jederzeit tausende Seiten auf ihrem Tablet‑Computer, ihrem Reader oder Laptop lesen. Dieses Format eröffnet neue Möglichkeiten für umfangreiche Referenzwerke wie beispielsweise Archivführer. Die wissenschaftlichen Publikationen des belgischen Staatsarchivs finden so eine rasche Verbreitung. Klassische und vergriffene Werke erwachen dank des eBooks zu neuem Leben: sie sind für Nachforscher unverzichtbar, aber ihr Druck wäre zu kostenaufwändig. Neben einem angenehmen Leseerlebnis bieten eBooks eine Reihe praktische Funktionen: Volltextsuche, einfaches Blättern, Lesezeichen, Markieren von Wörtern und Abschnitten, Notizen, benutzerdefiniertes Inhaltsverzeichnis, und vieles mehr.

Direktlinks: eBook-Shop bzw. weitere Informationen.

Programm: 22. Vorarlberger Archivtag (23.10.2015)

Ein kleiner Hinweis über die Grenzen hinweg nach Vorarlberg (Bregenz).

Das Programm des 22. Vorarlberger Archivtags, 23.10.2015, Vorarlberger Landesarchiv Bregenz (weitere Informationen auch unter diesem Link):

Vorträge

Die derzeitige Situation der kommunalen Schriftgutverwaltung am Beispiel der Gemeindeverwaltung Hard
Philipp Wittwer, Archiv der Marktgemeinde Hard
Die Standardisierung der archivischen Erschließung und ihr Nutzen. Erfahrungen aus der Praxis
Katrin Netter, Bregenzerwald Archiv
Digitale Ressourcen und ihr Nutzen für das Vorarlberger Landesarchiv
Markus Schmidgall, Vorarlberger Landesarchiv
Stephanie Hollenstein und ihre Zeit

Vanessa Waibel, Historisches Archiv der Marktgemeinde Lustenau