Umfrage von H-Soz-Kult und Clio-online

Der Aufruf zur Beteiligung an dieser Umfrage (Thema Fachkommunikation und Nutzungsverhalten, natürlich mit vielen Bezügen zum Archivwesen) lief auch über die Mailingliste der Archivschule Marburg. Direktlink mit weiteren Informationen: clio-online

Internationaler Archivtag (9. Juni 2016) auf Twitter

Am 9. Juni (Donnerstag) findet der Internationale Archivtag statt. Wie seit einer Reihe von Jahren üblich, wird der Archivtag auch von entsprechenden Aktionen auf Twitter begleitet, die zu erheblicher Netz-Resonanz führ(t)en: beispielsweise hatten die Tweets zum Schlagwort (Hashtag) des Internationalen Archivtags 2014, #ww1archives, eine Gesamtreichweite von mehreren Millionen Aufrufen.

Das „musikalische“ Motto der diesjährigen Twitter-Aktion lautet: #archivesrock – gekoppelt mit dem Hashtag des Internationalen Archivtags (#IAD16) sind zahlreiche internationale Beiträge zu erwarten bzw. können via Twitter verfolgt werden. Die Organisation des Events erfolgt durch Kolleginnen/Kollegen aus den Niederlanden und Dänemark: https://askarchivists.wordpress.com/ bzw. http://followanarchive.blogspot.de/ (dort auch weitere Informationen zum Motto). Die Idee zum Motto des Jahres 2016 kam übrigens von Thomas Wolf, Kreisarchiv Siegen-Wittgenstein (http://www.siwiarchiv.de/?p=12062).

Memoriav veröffentlicht Empfehlungen zur „Digitalen Archivierung von Film und Video“

Memoriav, der bekannte schweizer Verein, welcher sich für den Erhalt und die Nutzung des audiovisuellen Erbes der Schweiz einsetzt, hat seine Erfahrung bei der digitalen Archivierung von Film und Video in bereichsübergreifende Empfehlungen zusammengefasst. Ein sehr gutes Kompendium. Ein Muss für alle auf diesem Gebiet Tätigen.

Memoriav - Neue Memoriav Empfehlungen online_2016

Archivzitat: Befreiender Besuch toller Archive voller Leben

„Für mich war eigentlich die größte Befreiung nach 1989, dass ich ins Archiv gehen konnte. Und dass ich gucken konnte, was ist eigentlich hinter meinem Rücken passiert. Das Tolle an Archiven ist, dass sie nur äußerlich grau und bürokratisch sind. Und drinnen, in jeder Akte steckt so wahnsinnig viel Leben. Und was für mich wichtig war ist, dieses Leben aus den Akten herauszuholen.“
Annett Gröschner, Autorin von „Inventarisierung der Macht“, in der Sendung „Stilbruch“ vom 26.5.2016 (RBB)

Dokumentarfilm: Michael Maurissens „The body as archive“

Dem menschlichen Körper als „Archiv“ zur Tanzgeschichte geht dieses Projekt nach:
koerperarchiv
„Mit dem Film „The Body as Archive“ begleitet der Tänzer, Choreograf, Dozent und Filmemacher Michael Maurissens die Produktionsprozesse der letzten Tanzproduktion der Forsythe Company vor ihrer Auflösung. Es möchte dabei das Wissen über Forsythe, das sich in die Körper seiner Tänzer eingeschrieben hat, explizit zu machen. Dabei soll deutlich werden, wie sich das Tanzerbe manifestiert, wo es verwahrt wird und wer darauf Zugriff erhält. Thematisiert wird ebenfalls die „Verwaltung“ des Tanzerbes und seine Übertragung durch das Körpergedächtnis.“
via tanzfondes.de

Archiv(ierend)e im Fernsehen: Archivarin unter Adalmars Fluch?

Klara (re.) befragt Archivarin Dr. Hornbostel (re.). Quelle: http://www.daserste.de/unterhaltung/serie/alles-klara/sendung/adalmars-fluch-folge-39-102.html/
Klara (re.) befragt Archivarin Dr. Hornbostel (re.). Quelle: http://www.daserste.de/unterhaltung/serie/alles-klara/sendung/adalmars-fluch-folge-39-102.html/

In der Vorabendkrimiserie „Alles Klara“ spielen das Stadtarchiv Quedlinburg und dessen Leiterin in der Folge „Adalmars Fluch“ (39) eine Rolle. Die Rubrik „Archivwahrnehmung“ bietet nun gerade die Möglichkeit die Darstellung von Archiven und Archivierenden zu dokumentieren und zu diskutieren. Daher die Frage, wie sehen die Leserinnen und Leser des VdA-Blogs dieses Beispiel:
Inhaltsangabe der Folge:
„Klara Degen stöbert mit ihrem Freund, dem Tischlermeister Lutz Christoph, im Trödelladen der Möllendorfs, als Hauptkommissar Paul Kleinert und sein Kollege Jonas Wolter auftauchen und Frau Möllendorf die Nachricht vom gewaltsamen Tod ihres Ehemanns überbringen. Kurz zuvor hatte Heiner Kosmalla, Hausmeister des Quedlinburger Stadtarchivs, einen Notruf bei der Kripo Harz abgesetzt. Er hatte den Mörder in der einsamen Harzgegend „in flagranti“ ertappt!Weiterlesen