Modellprojekte der KEK 2017 unter dem Motto „Das besondere Format“

Unter dem Schwerpunktthema „Das besondere Format“ unterstützt die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) im Jahr 2017 mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder (KSL) deutschlandweit ausgewählte Modellprojekte zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts.

Die Förderung von Modellprojektvorhaben trägt auf verschiedenen Ebenen zur nachhaltigen Sicherung des schriftlichen Kulturguts in Archiven und Bibliotheken bei. Prinzipiell ist für eine Förderung die Modellhaftigkeit des Vorhabens ausschlaggebend, die Einzigartigkeit des Objekts oder der unikale Charakter, der mit der wissenschaftlichen, kulturellen oder historischen Bedeutung der Bestände einhergeht. Die Förderung der Bestandserhaltung mit einem exemplarischen Ansatz macht im Ergebnis einzelne Lösungswege als Best practice nachnutzbar.

Weitere Informationen und alle nötigen Unterlagen für einen Antrag sind auf der Homepage der KEK verfügbar.

Der VdA, welcher mit einem Vertreter regelmäßig an den Sitzungen der Allianz teilnimmt, unterstützt die Aktivitäten der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts und informiert gerne darüber, dass auch in 2017 wieder Modellprojekte gefördert werden.

Neuer VdA-Arbeitskreis: Offene Archive

Via VdA-Homepage:

Auf Antrag aus der Mitgliedschaft hat der Gesamtvorstand des VdA in seiner Herbstsitzung 2016 den Arbeitskreis Offene Archive als spartenübergreifenden Arbeitskreis eingerichtet. Er soll die aktuellen Entwicklungen von digitalen Kommunikations-, Kollaborations- und Präsentationsmöglichkeiten begleiten und für Beratungen zur Verfügung stehen.

Konstituiert hat sich der Arbeitskreis einerseits aus der (auch weiterhin aktiven) AG Social Media und Öffentlichkeitsarbeit des VdA sowie aus dem Umfeld der seit 2012 stattfindenden KonferenzreiheOffene Archive. Themen und Projekte sind unter anderen die Implementierung und Nutzung von Sozialen Medien und Blogs, partizipative Nutzerkontakte aller Art, Ausrichtung von Veranstaltungen zum Thema sowie aktive Mitwirkung im Rahmen von Archivtagen (zum Beispiel in Form einer Social-Media-Lounge beim Deutschen Archivtag).

Die Konferenz Offene Archive samt BarCamp (ArchivCamp) ist durch die Mitwirkung des Arbeitskreises im Jahr 2017 erstmals auch eine Veranstaltung des VdA.

Geplant sind zwei jährliche Treffen der Mitglieder des Arbeitskreises. Dieser setzt sich -Stand Februar 2017- aus folgenden Personen zusammen: Dr. Antje Diener-Staeckling, Dr. Bastian Gillner, Dr. Joachim Kemper, Dr. Thorsten Unger, Andrea Rönz und Thomas Wolf.

Empfehlungen für Aufbewahrungsfristen an nordrhein-westfälischen Hochschulen

von Hendrik Friggemann

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

eine AG innerhalb der Arbeitsgemeinschaft Hochschularchive NRW hat Empfehlungen für Aufbewahrungsfristen an nordrhein-westfälischen Hochschulen erarbeitet, die mittlerweile veröffentlicht sind und unter http://www.archive.nrw.de/weitereArchive/hochschularchive/ArbeitsgemeinschaftHochschularchiveNRW/fff/ggg/index.php zum download bereitstehen. Es handelt sich um zwei Dokumente, wobei sich das eine direkt an die aktenführenden Stellen richtet, das andere – ergänzt um Bewertungsentscheidungen – an die Hochschularchive. Die Empfehlungen, die eine weitgehend vollständige Auflistung von typischen an Hochschulen entstehenden Unterlagen enthalten, wurden bereits an mehreren Einrichtungen in NRW als Grundlage für die Verabschiedung offizieller Richtlinien für die Schriftgutverwaltung herangezogen. Um sie einem breiteren Fachkollegenkreis – auch über NRW hinaus – bekanntzumachen, möchte ich Sie als Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft um einen entsprechenden Blogbeitrag (Kategorie „Hochschularchive“) bitten.

Herzlichen Dank und mit besten Grüßen
Dr. Hendrik Friggemann
Leitung Universitätsarchiv Duisburg-Essen

Newsletter 01/2017 of the Section of Professional Asociations of the ICA

von Bettina Joergens,
Beauftragte des Gesamtvorstands VdA für internationale Arbeit

Dear colleagues,

finally we can present the first newsletter oft he new four-year-term of the Steering Committee of the Section of Professional Associations of the International Council on Archives.

The newsletter contains also reports of professional archival associations from all over the world. But many countries are still missing. I would be glad to publish reports also about those countries and associations in the next issue.

Please, let me know what you are missing and how we can encourage every archival association to contribute to this highly important exchange of information.

Thank you in advance for your feedbacks.

Best regards
Bettina Joergens

PS: If you have the opportunity, please, disseminate this newsletter in your professional mailinglists or blogs.

SPA_Newsletter_2017_1

Lesetipp: über ihre ICA-Funktion berichtet Frau Dr. Joergens im aktuellen Heft – siehe Artikel „International zu Denken sollte eine Selbstverständlichkeit sein! Dr. Bettina Joergens und Dr. Bernhard Post im Gespräch“, in: „Archivar“, Heft 4/2016, Sp. 421 ff.

 

Tagung der Pop-Musikarchive in Deutschland

Am 19. Januar 2017 trafen sich Vertreter der deutschen Pop-Musik-Archive in Dortmund in den Räumen des Archivs für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V..
Unter Anderem wurde die Gründung eines Verbandes der deutschen Pop-Musik-Archive in die Wege geleitet.
Mit dabei waren:
Archiv der Jugendkulturen, Berlin
Rock’n’Pop Museum, Gronau
Musikarchiv NRW, Köln
Pop-Musik-Archiv der Uni Münster
und die Gastbeber vom Archiv für populäre Musik im Ruhrgebiet e.V., Dortmund.
Quelle: Facebook-Seite des Musikarchivs NRW

Informations­plattform „forschungsdaten.info“

Die Universität Konstanz hat eine empfehlenswerte Informationsplattform ins Netz gestellt, die sich dem Thema „Forschungsdatenmanagement“ allgemeinverständlich annimmt. Die Plattform ist aus dem Projekt bwFDM-Info der Universitäten Heidelberg, Hohenheim, Konstanz, Tübingen und des KIT entstanden und wurde durch das MWK Baden-Württemberg gefördert.

Warum ist das Thema von Relevanz? Einhergehend mit der Digitalisierung bzw. der Arbeit mit „born digitals“ stellt sich an Hochschulen zunehmend die Frage, wie mit Forschungs- bzw. Primärdaten umzugehen ist – also den Daten, auf deren Grundlage ein Forschungsprojekt fußt. Die Grundproblematik ist dabei dieselbe wie beim klassischen Verwaltungsschriftgut: Während Wissenschaftler vor einigen Jahrzehnten ihre analogen Fragebögen oder Laborbücher einfach ins Regal stellen konnten (wo sich diese in der Regel mit einigen wenigen Maßnahmen ohne größeren Verlust aufbewahren ließen), muss er heute dafür sorgen, dass seine Dateien oder Datenbanken auch noch einige Jahre technisch lesbar bleiben.Weiterlesen