Archive als Institutionen der Geschichtskultur. Zum Selbstverständnis und zur Didaktik des Archivs
von Susanne Rieß-Stumm
Die Vorstellung vom Archivar, der im Kellergewölbe, über Akten gebeugt, still vor sich hin forscht, hält sich hartnäckig in den Köpfen der Öffentlichkeit. Und das, obwohl wir Archivarinnen und Archivare auf vielfältige Weise den Kontakt zur interessierten Öffentlichkeit suchen. Die Frage, warum das so ist und was die Archive ändern müssen, um die Archive als Orte der lebensweltlichen Orientierung und Identitätsfindung zu etablieren, die allen, nicht nur der wissenschaftlichen Öffentlichkeit, offenstehen, treibt mich seit vielen Berufsjahren um. Welche Ideen und Gedanken haben Kolleginnen und Kollegen dazu? Über Rückmeldungen und Diskussionsbeiträge würde ich mich freuen.
Dissertationsprojekt von Susanne Rieß-Stumm an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, betreut von Prof. Dr. Saskia Handro (Institut für Geschichtsdidaktik) und von Prof. Dr. Susanne Freund (Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam).
