Kategorie-Archiv: Allgemein

Identitäten: lokal – global. Interkulturelle Bildung im Archiv – 17. Karlsruher Tagung für Archivpädagogik am 26. Februar 2016

von Verena Türck

Auf der 17. Karlsruher Tagung für Archivpädagogik möchten wir Ideen für interkulturelle Angebote in der historischen Bildungsarbeit vorstellen und diskutieren: Welche Angebote können Archive für die Einwanderungsgesellschaft machen? Wie können archivpädagogische Module multiethnische Gruppen gleichermaßen ansprechen oder braucht es spezielle Angebote? In Workshops und auf dem „Markt der Möglichkeiten“ werden Archive und weitere Kulturinstitutionen über ihre pädagogischen Angebote und Projekte für Schulen und informieren.

Informationen und Anmeldung unter http://www.landesarchiv-bw.de/web/59240

Neuerscheinung: Arbido 4/2015 (Kompetenzen)

Immer wieder die Lektüre wert: Arbido, das gemeinsame Publikationsorgan der Berufsverbände Bibliothek Information Schweiz (BIS) und Verein Schweizerischer Archivarinnen und Archivare (VSA) – Heft 4/2015 handelt vom Thema „Kompetenzen“: Welche Kompetenzen brauchen wir heute, um im Archiv/I+D-Bereich arbeiten zu können? Welche neuen Tätigkeiten sind hinzugekommen oder werden in Zukunft noch hinzukommen? Sind wir auf diese Entwicklungen vorbereitet? Usw.

Das Heft ist auch online abrufbar.

 

Archivalienpräsentationen, Archivwerkstatt, Tweetup „Archivperlen“ …

Von Archivalienpräsentationen über eine Archivwerkstatt bis hin zum Tweetup „Archivperlen“

Das Programm für den Tag der Archive im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main ist bereits detailliert im neuen Veranstaltungskalender Januar bis April 2016 enthalten (Samstag, 5. März 2016).

Hashtag zur Twitter-Führung: #archivperlen (Anmeldungen sind dazu jederzeit möglich).

Übersicht (den kompletten Veranstaltungskalender finden Sie hier):

Tag der Archive Programm 1 Tag der Archive Programm 2

 

„flurgespräche“ holt die Opfer des NS an die Universität Münster zurück

von Sabine Happ

In einem gemeinsamen Projekt von Universitätsarchiv Münster und Kontaktstelle Studium im Alter der Universität Münster haben jüngere und ältere Studierende drei Semester lang die Lebenswege von Opfern des Nationalsozialismus an der Universität Münster erforscht. Das Ergebnis sind 65 Gedenkblätter und Kurzbiographien, die von 31 Autorinnen und Autoren erstellt wurden.

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VdA-Petition „Keine Zerschlagung des Wissenschaftsstandorts Würzburg durch eine Verlegung des Staatsarchivs“

Hier sind alle aktuellen Informationen zur Online-Petition des VdA verfügbar.
Zudem kann die Petition direkt unterzeichnet werden.



Konsequente Öffnung und die Bedürfnisse der Benutzenden: Gedanken zu Social Media im Archiv aus dem Staatsarchiv Basel-Stadt

Im Blog des Staatsarchivs Basel-Stadt wurde vor kurzem ein Beitrag veröffentlicht, der prägnant der Frage nachgeht, warum ein Archiv auf eine Nutzung von Social Media-Anwendungen setzen kann bzw.: sollte. Im Zentrum steht (Zitat) eine Konsequente Öffnung: Der guten Gründe sind wohl genug aufgezählt. Der wichtigste fehlt jedoch noch, zumindest aus der Sicht des Staatsarchivs Basel-Stadt: Im 21. Jahrhundert muss ein Archiv fähig sein, auf die Bedürfnisse seiner Benutzenden einzugehen. Es macht keinen Sinn mehr, das ungeheure Wissens- und Orientierungspotenzial eines Archivs passiv zu  horten und Eingeweihten zugänglich zu machen. Es braucht neue Schnittstellen zwischen der Logik der Aktenbildner und der Neugier der Öffentlichkeit, zwischen Staatsverwaltung und Gesellschaft, damit die Aktualität und Relevanz von Archivinhalten sichtbar und nutzbar wird. Und dazu können Social Media beitragen.