Kategorie-Archiv: Archivwahrnehmung

„flurgespräche“ holt die Opfer des NS an die Universität Münster zurück

von Sabine Happ

In einem gemeinsamen Projekt von Universitätsarchiv Münster und Kontaktstelle Studium im Alter der Universität Münster haben jüngere und ältere Studierende drei Semester lang die Lebenswege von Opfern des Nationalsozialismus an der Universität Münster erforscht. Das Ergebnis sind 65 Gedenkblätter und Kurzbiographien, die von 31 Autorinnen und Autoren erstellt wurden.

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VdA-Petition „Keine Zerschlagung des Wissenschaftsstandorts Würzburg durch eine Verlegung des Staatsarchivs“

Hier sind alle aktuellen Informationen zur Online-Petition des VdA verfügbar.
Zudem kann die Petition direkt unterzeichnet werden.



Konsequente Öffnung und die Bedürfnisse der Benutzenden: Gedanken zu Social Media im Archiv aus dem Staatsarchiv Basel-Stadt

Im Blog des Staatsarchivs Basel-Stadt wurde vor kurzem ein Beitrag veröffentlicht, der prägnant der Frage nachgeht, warum ein Archiv auf eine Nutzung von Social Media-Anwendungen setzen kann bzw.: sollte. Im Zentrum steht (Zitat) eine Konsequente Öffnung: Der guten Gründe sind wohl genug aufgezählt. Der wichtigste fehlt jedoch noch, zumindest aus der Sicht des Staatsarchivs Basel-Stadt: Im 21. Jahrhundert muss ein Archiv fähig sein, auf die Bedürfnisse seiner Benutzenden einzugehen. Es macht keinen Sinn mehr, das ungeheure Wissens- und Orientierungspotenzial eines Archivs passiv zu  horten und Eingeweihten zugänglich zu machen. Es braucht neue Schnittstellen zwischen der Logik der Aktenbildner und der Neugier der Öffentlichkeit, zwischen Staatsverwaltung und Gesellschaft, damit die Aktualität und Relevanz von Archivinhalten sichtbar und nutzbar wird. Und dazu können Social Media beitragen.

Keine Zerschlagung des Wissenschaftsstandorts Würzburg durch eine Verlegung des Staatsarchivs von Würzburg nach Kitzingen

Bitte setzen Sie ein Zeichen gegen die Zerschlagung des Wissenschaftsstandortes Würzburg!

Unterstützen Sie uns und unterzeichnen Sie die Online-Petition!

Herzlichen Dank!!!

https://www.openpetition.de/petition/online/keine-zerschlagung-des-wissenschaftsstandorts-wuerzburg-durch-eine-verlegung-des-staatsarchivs

Bier in Bamberg – Jahreskalender 2016 des Stadtarchivs Bamberg

„Bier in Bamberg“ – so lautet der Titel des vom Stadtarchiv Bamberg herausgegebenen Kalenders für 2016. Anlass ist die 500. Wiederkehr der Landesordnung im Herzogtum Bayern vom 23. April 1516, auf die das Reinheitsgebot zurückgeht, auch wenn es z. B. im Hochstift Bamberg 1489 durchaus ältere Vorschriften in diesem Rechtsbereich gibt. Mit zwölf Bildern rund um das Bier in Bamberg wird dieses in einer Bierstadt immer interessante Thema dargestellt.Weiterlesen

Aktenzeichen XY … aufgelöst, oder: Fortbildungen zur Schriftgutverwaltung durch Hochschularchive

Bei vielen Hochschularchiven gehören nicht nur Bestandsbildung und -sicherung, sondern auch das Beraten in Fragen der vorarchivischen Schriftgutverwaltung zur täglichen Arbeit. Sowohl im Rahmen von Beratungsgesprächen als auch durch telefonische Anfragen wird in der analogen und der elektronischen Aktenführung beraten. Manche Archive bieten darüber hinaus umfangreiches Material zum Download im Inter- oder Intranet an. Gerade im Fall der elektronischen Archivierung ist die Beratungsfunktion natürlich besonders wichtig, um auch die Interessen des Archivs hinsichtlich der Langzeitarchivierung angemessen vertreten zu können.

An der Universität und der Hochschule Osnabrück hat sicher darüber hinaus ein weiteres Modell etabliert: Im Rahmen des offiziellen Fortbildungsprogramms werden Mitarbeiter der Hochschulen in Fragen der Schriftgutverwaltung geschult. Seit 2012 bietet das im Nds. Landesarchiv – Standort Osnabrück untergebrachte Universitäts -und Hochschularchiv solche Veranstaltungen an (eingeführt durch meinen Amtsvorgänger).Weiterlesen