Kategorie-Archiv: Allgemein

Digitale Erinnerungskultur

Sektionssitzung 4 auf dem Deutschen Archivtag 2015

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Zweiter Konferenztag, 16 Uhr, ein Zeitpunkt, zu dem man schon viele Vorträge gehört hat und sich auf das folgende informelle Abendprogramm freut – kein dankbarer Zeitpunkt für einen Referenten, um sich der vollen Aufmerksamkeit des Plenums gewiss zu sein. Doch die Sektionssitzung 4 versprach unter dem Obertitel der Digitalen Erinnerungskultur spannende Fragen, entsprechend gut war der bunkerartige unterirdische Saal besucht.

 

Den Anfang machte Dr. Gabriele Stüber (Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz) mit einem Vortrag zu Chancen und Risiken digitaler Wahrnehmung, wobei sie explizit eine vermeintliche schöne neue Archivwelt in Frage stellen wollte. Schöne neue Archivwelt, das seien all die unterschiedlichen Aktivitäten und Projekte, die der digitale Wandel der letzten Jahre auch den Archiven ermöglicht habe, insbesondere bedingt durch die Möglichkeiten der Digitalisierung, die faktisch zu einer archivischen Kernaufgabe geworden sei. Niemals sei es für Archive einfacher gewesen, Menschen mit Quellen zusammen zu bringen, und entsprechend euphorisch hätten viele Archive (und verwandte Kultureinrichtungen) auf die sich bietenden Chancen reagiert. Europeana, Kirchenbuchportale, das Landeskundeportal LeoBW oder die Mannheimer Digitalisierungs-Gesellschaft wurden als Beispiele genannt. Alles in allem sei viel in Bewegung geraten und der Kontakt zu den Nutzern sei enger als je zuvor.
Diese Entwicklung könne man jedoch nicht nur positiv sehen, würden sich doch hinter dieser glänzenden Oberfläche einige problematische Aspekte verbergen. Die Online-Bereitstellung von digitalisiertem Archivgut bedeute eine Verengung des reichhaltigen kulturellen Erbes, das in den Archiven verwahrt werde. Digitalisierte Bestände würden primär wahrgenommen, während der undigitalisierte Rest aus dem Blickfeld verschwände. Digitalisierung und Online-Stellung bedeute also gerade nicht eine breitere Zugänglichmachung von Archivgut, sondern viel mehr eine Einschränkung des Quellenfundus. Überhaupt berge die Auswahl zu digitalisierender Bestände eine erhebliche Gefahr, bedeute die Priorisierung doch so etwas wie eine zweite Bewertung, die manches Archivgut durch die Nicht-Digitalisierung der Nicht-Wahrnehmung preisgäbe. Dabei sei diese Auswahl unausweichlich vom Zeitgeschmack bestimmt, im schlechteren Falle sogar von Interessen von Drittmittelgebern. Archive drohten ihre Rolle als neutraler Informationsspeicher mit erheblicher Bedeutung für die Wissenschaft wie auch für die allgemeine Erinnerungskultur zu verlieren, wenn sie nun als Informationsverteiler agieren würden. Gerade die Kontextualisierung von Informationen im Archiv ginge bei punktuellen Digitalisierungsprojekten verloren. Letztlich verschärfe die Digitalisierung mit dem verbundenen Ressourcenaufwand die Spaltung des Archivwesens in leistungsfähige Archive erster Klasse und einem breiten Rest.
Alles in allem hätten die Archive eine vielfältige Verantwortlichkeit angesichts des digitalen Wandels, insbesondere für die Kontexte und die Pluralität von Wissen. Der digitale Wandel sei nicht abzulehnen, wohl aber durch eine möglichst breite Debatte über die archivische Identität angesichts der Entwicklungen zu begleiten.

 

Ein spezielles Digitalisierungsprojekt sprach danach Dr. Martin Schlemmer (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Rheinland) an, nämlich die Digitalisierung der Edition der Kabinettsprotokolle von Nordrhein-Westfalen. Die Edition der Kabinettsprotokolle ist schon ein älteres Projekt, das seit 2007 aber durch eine digitale Online-Version ergänzt wurde und entsprechend neue Erkenntnisse über Nutzung und Nutzer dieser Quellengruppe einbrachte – Erkenntnisse, die sicherlich auch eine allgemeine Relevanz für die Online-Stellung von Archivgut haben. Ausgangspunkt seines Vortrags war die bedenkenswerte These, dass die bloße Online-Stellung von Archivgut nicht – wie vielleicht zu vermuten sei – zu einer unmittelbaren Wahrnehmung führe. Die Hoffnung, dass das, was im Internet verfügbar ist, automatisch wahrgenommen werde, sei ebenso falsch wie die verbreitete Gegenthese, dass das, was nicht im Internet verfügbar ist, überhaupt kein Interesse mehr auf sich zöge. Um Aufmerksamkeit zu generieren, bedürfe es bestimmter Distributionskanäle und Netzwerke, wie sie etwa für traditionelle Editionen über die etablierten Verlagsstrukturen bestehen. Im digitalen Raum schaffe insbesondere die Anbindung einer Online-Edition an namhafte Seiten und/oder Portale die notwendigen Strukturen. So habe insbesondere die Verbindung mit der Wikipedia – also etwa die Auszeichnung bestimmter Politiker-Einträge mit einer entsprechenden Verlinkung – einen erheblichen Zugewinn an Zugriffen erbracht. Ähnliches gilt für die Nutzung von Normdaten (PND/GND). Natürlich führe auch die Google-Volltextrecherche viele Besucher zu der Online-Edition, die früher niemals die gedruckte Version in die Hände genommen hätten. Ungeachtet der verstärkten Nutzung der digitalen gegenüber der analogen Edition gelte letztere bisweilen doch als vertrauenswürdiger, ersichtlich etwa an einer Anfrage, ob die benutzte digitale Edition denn zur Zitation auch analog existiere. Schlemmer zog das Fazit, dass digitale Insellösungen tatsächlich weniger erfolgreich seien als analoge Publikationen mit etablierten Distributionsstrukturen. Wenn aber bestimmte Transmissionsriemen existierten, die die Online-Edition mit dem Zielpublikum vernetzen können, dann könne hier eine bessere Wahrnehmung erreicht werden. Denkbare Medien wären nicht nur Homepages und Portale, sondern insbesondere auch soziale Medien wie etwa Blogs oder Facebook. Um Online-Präsentationen angemessen zu bewerben und zu vernetzen, sei also eine Cross-Media-Strategie nötig.

 

Den abschließenden Vortrag hielt schließlich Heike Wittmer (Stadtarchiv Pirmasens), in welchem sie neue Wege zum Umgang mit der klassischen Gedenkarbeit thematisierte, die gerade Kommunalarchive regelmäßig leisten. In Pirmasens habe sich seit den 1990er Jahren die Erforschung der lokalen jüdischen Geschichte intensiviert, doch ein abschließender Denkmalbau sei schließlich nicht zustande gekommen. Entsprechend wurde 2013 ein Neustart gewagt, der nicht mehr nur ein Denkmal umfasst, sondern ein gesamtheitlicheres Konzept verfolgt habe. Hierzu habe auch eine multimediale Begleitung gehört, die im Wesentlichen vom Stadtarchiv getragen werde. Unter Einbezug von Schülergruppen seien Quellen recherchiert und Texte erarbeitet worden, die auch online zur Verfügung gestellt wurden. Eine Verbindung zwischen Ereignisort und Quelle hätten nun Erinnerungstafeln geschaffen, die an ehemaligen jüdischen Wohnhäusern angebracht wurden und QR-Codes tragen. Vor Ort seien nun die Informationen über ehemalige Bewohner und deren Schicksal möglich, indem die QR-Codes auf online stehende Texte, Lebensläufe und Bilder verweisen. Ungeachtet der großen Aufmerksamkeit des Projekts bei der Anbringung der Tafeln sei eine verstärkte Nutzung des zugehörigen Archivguts aber weniger spürbar.

Archive für die Informationsgesellschaft

Erste gemeinsame Arbeitssitzung auf dem Deutschen Archivtag 2015

Dr. Christian Keitel (Landesarchiv Baden-Württemberg, Stuttgart) führte Sitzung mit folgenden Fragen ein: Welche Erwartungen hat die Informationsgesellschaft an die Archive? Welche neuen Aufgaben kommen auf die Archive zu? Sollen die Archive diese anenhmen oder können die Archive es sich leisten, diese abzulehnen?

Paul Flamme (Staatsarchiv Hamburg) stellte die neue Aufgabe für ein staatliches Archiv – das Transparenzportal Hamburg – vor. Seit dem 1. Januar 2015 ist das Hamburger Staatsarchiv zuständig für das Portal, das im Hamburger Transparenzgesetz seine Legitimation hat. Das Gesetz entstand aufgrund einer Volksinitiative im Jahr 2011 und wurde am 6. Oktober 2012 verabschiedet. Es beschreibt den Weg der öffentlichen Verwaltungen vom Amtsgeheimnis zum open data.Weiterlesen

Pressekonferenz zum 85. Deutschen Archivtag

85. Deutscher Archivtag Nr. 1

Die offizielle Pressekonferenz hat pünktlich im Stadtmuseum Karlsruhe begonnen.

Auf dem Podium sitzen die VdA-Vorsitzende Dr. Irmgard Christa Becker, der Erste Bürgermeister Wolfram Jäger, der Präsident des Landesarchivs Baden-Württemberg Prof. Dr. Robert  Kretzschmar und der Ltd. Stadtarchivdirektor Dr. Ernst Otto Bräunche.

Offener Brief des VdA an den Bayerischen Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst Dr. Ludwig Spaenle zur Verlegung des StA Würzburg

Sehr geehrter Herr Minister,

wie den Medien zu entnehmen war, plant die bayerische Staatsregierung, das Staatsarchiv für Unterfranken vom Sitz der Bezirksregierung in Würzburg nach Kitzingen zu verlegen.

Der Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. als Vertreter der fachlichen Interessen des deutschen Archivwesens verurteilt die geplante Verlegung scharf. Gemäß Artikel 6 Abs. 1 des Bayerischen Archivgesetzes haben alle staatlichen Behörden des Freistaates Bayern alle Unterlagen, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben nicht mehr benötigen, dem zuständigen Archiv anzubieten. Im Fall der Bezirksregierung für Unterfranken ist das Staatsarchiv Würzburg zuständig. Durch die geplante Verlegung wird die bestehende enge Zusammenarbeit zwischen der Bezirksregierung und dem Staatsarchiv empfindlich gestört. Durch eine mögliche Verlegung nach Kitzingen sind die Mitarbeiter des Staatsarchivs Würzburg gezwungen, jedes Abstimmungsgespräch mit der Bezirksregierung lange im Voraus zu planen, weil bei jedem Termin in Würzburg die Fahrt dorthin organisiert werden muss. Das führt zu erheblich mehr Aufwand und deutlich höheren Kosten, als wenn das Staatsarchiv in Würzburg ansässig bleibt.

Für den neuen Standort Kitzingen bringt das Staatsarchiv Würzburg, in dem 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind, kaum Vorteile. Im Gegenteil. Die Arbeitsmarktsituation ist für Archivarinnen und Archivare derzeit sehr gut. Wenigen Absolventen stehen viele unbesetzte Stellen gegenüber. Es ist fraglich, ob es dem Staatsarchiv Würzburg in Kitzingen gelingt, sich gegen Standorte mit vielfältigerem Angebot im Wettbewerb um qualifizierte Archivarinnen und Archivare zu behaupten.

Auch die Zusammenarbeit mit dem Würzburger Wissenschaftsstandort wird durch die geplante Verlegung gefährdet. Während jetzt die Forscher von der Universität schnell und einfach Zugang zum Archivgut haben und ihre Forschungen ohne lange Fahrtwege im Staatsarchiv und den anderen in Würzburg ansässigen Archiven betreiben können, werden sie künftig, wenn die Verlegung realisiert wird, deutlich mehr Organisationsaufwand haben. Es ist fraglich, ob ein so anspruchsvoller Kundenkreis wie die wissenschaftlichen Nutzerinnen und Nutzer des Staatsarchivs Würzburg und die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen des Staatsarchivs Würzburg bereit sind, den Weg nach Kitzingen auf sich zu nehmen. Mit einem Staatsarchiv, dessen Bestände am neuen Standort kaum genutzt und dessen Veranstaltungen wenig besucht werden, ist auch dem strukturschwachen Kitzingen nicht gedient.

Dem Verband deutscher Archivarinnen und Archivare ist sehr wohl bewusst, dass die Unterbringung des Staatsarchivs Würzburg in der Residenz nicht den Anforderungen an ein fachgerechtes Archivgebäude entspricht. Für die fachgerechte Unterbringung des Staatsarchivs ist aber ein Standort in Würzburg sicher die bessere Wahl als in Kitzingen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Dr. Irmgard Christa Becker

Wann findet die erste deutsche Archiv-„Unkonferenz“ (BarCamp) statt?

Eine gute Frage, die hoffentlich demnächst mit „bald“ oder „in absehbarer Zeit“ usw. usf. beantwortet wird – wie auch immer: Einstweilen kann auf das erste deutsche Historiker/innen-BarCamp verwiesen werden. Das Histocamp findet (in den Räumen eines Archivs) am 27. und 28. November 2015 in Bonn statt.

Zum Hintergrund (via Histocamp-Blog): BarCamps sind Unkonferenzen, Ad-hoc-Nicht-Konferenzen. Es sind offene Veranstaltungen, bei denen die Teilnehmenden das Programm gemeinsam festlegen und gestalten. Der Ablauf sieht so aus: Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde geben Interessierte ihre Vorschläge für sessions ins Plenum, das darüber abstimmt, welche davon tatsächlich stattfinden sollen. Danach wird das Programm ad-hoc auf Whiteboards oder Pinnwänden für alle festgehalten, auf Räume verteilt und der thematische Teil beginnt. Die Teilnehmenden verteilen sich nach Lust und Laune in kleinere Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen – den sessions. In diesen sessions selbst gibt es keine Vorträge, sondern es wird intensiv diskutiert und miteinander an den Themen gearbeitet. Alle können so zum Gelingen einer session beitragen. Am Ende des BarCamps werden die Ergebnisse der einzelnen sessions bei einer allgemeinen Abschlussrunde wieder zurück ins Plenum gespielt. Ziel dieses Formats ist es, in lockerer und produktiver Atmosphäre in kleinen Gruppen miteinander zu arbeiten. Das HistoCamp ist das erste BarCamp, bei dem es um Geschichte gehen wird. Es ist offen für alle historischen Themen und Epochen und soll neben den üblichen wissenschaftlichen Veranstaltungsformaten wie Tagung und Workshop (der funktioniert ja mittlerweile auch oft nach dem Tagungsprinzip!) ein Ort sein, wo gemeinsam an und mit Geschichte gearbeitet wird. Verschiedene Social Media-Kanäle begleiten das HistoCamp vorher, währenddessen und auch nachher. Sie sollen ein kollaboratives Arbeiten aller Teilnehmenden ermöglichen, die einzelnen sessions miteinander in Kontakt halten und die Ideen der breiten Community zugänglich machen.

Ankündigung: Offene Archive 2.2 (Konferenz)

Nach den beiden Konferenzen in Speyer (2012) und in Stuttgart (2014) wird in diesem Jahr die dritte Veranstaltung „Offene Archive“ am 3. und 4. Dezember 2015 in Siegen stattfinden. Neben Vorträgen, die sich den aktuellen Entwicklungen in Deutschland und in Europa widmen, werden in diesem Jahr auch erstmals Workshops angeboten, die die Möglichkeit bieten sollen, einzelne Themen und Aspekte vertiefend zu diskutieren. Geplant sind unter anderem Workshops zur Entwicklung einer umfassenden digitalen Archivstrategie, zum Monitoring bzw. zur Evaluierung archivischer Web 2.0-Aktivitäten, zu Guidelines und zur Frage, wie Archivalien in Mobile-Games genutzt werden können. Ebenfalls wird erstmals eine Podiumsdiskussion stattfinden. In dieser soll die Rolle der Sozialen Medien in der archivischen Aus-, Weiter- und Fortbildung angesprochen werden. Die Abstracts sowie Kurzbiografien der ReferentInnen/WorkshopleiterInnen werden sukzessive im Tagungsblog veröffentlicht.

Aktuelles Programm (Link)

Termin und Ort: Siegen, 3. bis 4. Dezember 2015, Kulturhaus LYZ,  St.-Johann-Str. 18, 57074 Siegen. Diskussionsbeiträge sind über den Twitter-Hashtag #archive20 möglich.

Die Teilnahme ist kostenfrei (begrenzte Teilnehmerzahl). Anmeldungen über das LWL-Archivamt: Tel. +49 251 / 591-3890, E-Mail: lwl-archivamt@lwl.org

Organisationsteam: Thomas Wolf, Antje Diener-Staeckling, Joachim Kemper, Elisabeth Steiger

Brandenburgisches Landeshauptarchiv zieht um

Das Brandenburgische Landeshauptarchiv ist seit dem 1. Juni 2015 wegen der Verlagerung aller seiner Bestände sowie des Umzuges der gesamten Belegschaft an seinen neuen Standort für mehrere Monate geschlossen. Die Archivalien sind in dieser Zeit nicht zugänglich. Eine persönliche Einsichtnahme kann erst nach Wiedereröffnung des Lesesaales in unserem neuen Gebäude in 14476 Potsdam OT Golm, Am Mühlenberg 3, erfolgen. Leider ist auch die schriftliche Auskunftstätigkeit durch die Beschäftigten von den umzugsbedingten Einschränkungen betroffen. Zurzeit rollen die Aktentransporte, insgesamt werden über 50.000 lfm Archivgut bewegt.
(Quelle: Newsletter „Informationen für Archive im Land Brandenburg“ Nr. 06 / 2015)

Pressemitteilung des VdA zum 85. Deutschen Archivtag und zur Fachmesse ARCHIVISTICA 2015

Nun ist sie endlich erschienen: Die Pressemitteilung zum 85. Deutschen Archivtag 2015 in Karlsruhe und zur Fachmesse ARCHIVISTICA 2015.

Das KLA-Positionspapier zur Entwicklung der Portallandschaft finden Sie hier.

Pressegespräch des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.
am 29. September 2015 im Stadtmuseum im Prinz-Max-Palais, Karlstraße 10,
76133 Karlsruhe

Beginn: 13.00 Uhr.

Sind Sie als Journalist/in oder als Vertreter/in der Medien an den Fakten interessiert?

Im Pressegespräch informieren wir Sie gerne über den größten archivischen Fachkongress in Europa, die Fachmesse ARCHIVISTICA 2015 und die Arbeit des Bundesverbandes VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. als Veranstalter des Deutschen Archivtages. Außerdem steht Ihnen der Vorsitzende der KLA, Prof. Dr. Robert Kretzschmar, für Fragen zum Positionspapier zur Entwicklung der Portallandschaft zur Verfügung.

Ihre Gesprächpartner:
Wolfram Jäger, Erster Bürgermeister der Stadt Karlsruhe
Mag. Dr. Irmgard Christa Becker, Vorsitzende des VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.
Prof. Dr. Robert Kretzschmar, Präsident des Landesarchivs Baden-Württemberg und Vorsitzender der KLA
Dr. Ernst Otto Bräunche, Ltd. Stadtarchivdirektor der Stadt Karlsruhe

Wir laden alle zu dieser Veranstaltung sehr herzlich ein und freuen uns über Ihr Interesse!

8. TAG DER ARCHIVE 2016

Karikatur auf den Magistrat der Stadt Halle a.d. Saale, um 1800. Quelle: Stadtarchiv Halle

„Mobilität im Wandel“ – Aufruf zur Plakatgestaltung

Am 5. und 6. März 2016 findet der 8. TAG DER ARCHIVE statt. Im VdA-Mitglieder Voting wurde das Thema „Mobilität im Wandel“ bestimmt – ein Motto mit vielen Anknüpfungspunkten zur Ausgestaltung durch die Archive.

Zur Bewerbung des TAGS DER ARCHIVE 2016 wird es natürlich ein Plakat geben. Erstmals zum TAG DER ARCHIVE ruft der VdA alle Archive dazu auf, sich an der Plakatgestaltung zu beteiligen. Thematisch passende Bilder können beim VdA eingereicht werden. Die besten Einsendungen werden zum Plakatmotiv – und sind dann bundesweit zu sehen!

Wer Bilddaten einsenden möchte, sollte folgendes beachten:

Reichen Sie die Daten per E-Mail bei der VdA-Geschäftsstelle unter info(at)vda.archiv.net bis spätestens 2. Oktober 2015 ein. Bitte versenden Sie nur Voransichten mit geringer Dateigröße (max. ca. 3 MB). Bitte reichen Sie nur Bilddaten ein, deren Veröffentlichung im Sinne des Urheberrechts zulässig ist.

Kongress-Backstage Nr. 1

Es dauert nicht mehr lange, dann beginnt der 85. Deutsche Archivtag. Für die VdA-Geschäftsstelle beginnt die Turbulente Zeit, in der der Konferenzraum zum Zwischenlager für Kongressmaterial umfunktioniert wird.

Noch passt alles auf und unter die Tische. Doch in Kürze wird der neue VdA-Messestand für die parrallel stattfindende ARCHIVISTICA geliefert (und probeweise aufgebaut). Die Markierung deutets an: Das nimmt Platz weg.

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