Newsletter des Bundesarchivs
Der Newsletter für Herbst 2015 des Bundesarchivs ist erschienen und kann hier abgerufen werden.Weiterlesen
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„Bier in Bamberg“ – so lautet der Titel des vom Stadtarchiv Bamberg herausgegebenen Kalenders für 2016. Anlass ist die 500. Wiederkehr der Landesordnung im Herzogtum Bayern vom 23. April 1516, auf die das Reinheitsgebot zurückgeht, auch wenn es z. B. im Hochstift Bamberg 1489 durchaus ältere Vorschriften in diesem Rechtsbereich gibt. Mit zwölf Bildern rund um das Bier in Bamberg wird dieses in einer Bierstadt immer interessante Thema dargestellt.Weiterlesen
Das neue Magazin der „Archivnarchichten aus Hessen“ ist in den Auslagen der drei hessischen Staatsarchive zu finden.
Ausführliche Presseinformation des ITS: Link.
Bei vielen Hochschularchiven gehören nicht nur Bestandsbildung und -sicherung, sondern auch das Beraten in Fragen der vorarchivischen Schriftgutverwaltung zur täglichen Arbeit. Sowohl im Rahmen von Beratungsgesprächen als auch durch telefonische Anfragen wird in der analogen und der elektronischen Aktenführung beraten. Manche Archive bieten darüber hinaus umfangreiches Material zum Download im Inter- oder Intranet an. Gerade im Fall der elektronischen Archivierung ist die Beratungsfunktion natürlich besonders wichtig, um auch die Interessen des Archivs hinsichtlich der Langzeitarchivierung angemessen vertreten zu können.
An der Universität und der Hochschule Osnabrück hat sicher darüber hinaus ein weiteres Modell etabliert: Im Rahmen des offiziellen Fortbildungsprogramms werden Mitarbeiter der Hochschulen in Fragen der Schriftgutverwaltung geschult. Seit 2012 bietet das im Nds. Landesarchiv – Standort Osnabrück untergebrachte Universitäts -und Hochschularchiv solche Veranstaltungen an (eingeführt durch meinen Amtsvorgänger).Weiterlesen
von Jutta Wiese
Diese Fortbildungsveranstaltung war Mitgliedern des Verbandes Deutscher Archivare vorbehalten.
Aus diesem Grund soll an dieser Stelle ein kurzer Abriss der Weiterbildungsmaßnahme für interessierte Archivare gegeben werden.
von Stefanie Weiß
Seit 1998 gibt es den Beruf des Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI) in fünf Fachrichtungen. Am häufigsten werden FaMIs im Bereich Bibliothek ausgebildet, gefolgt von Archiv. Nur wenige absolvieren die Spezialisierung Information und Dokumentation. Auszubildende im Bereich medizinische Dokumentation bzw. Bildagentur sind statistisch kaum nachweisbar. Ursprünglich wurden die Berufsinhalte in unterschiedlichen Ausbildungsgängen vermittelt, als Archivassistent, Bibliotheksassistent oder in Thüringen als Dokumentationsassistent. Die Suche nach einem neuen Ausbildungsmodell und nach einem Namen zog sich über mehrere Jahre. Die letztlich gefundene Berufsbezeichnung „Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste“ ist jedoch ein sperriger Titel. Keines der Einsatzgebiete spiegelt sich wider. Sowohl der Auszubildende als auch der Ausbilder müssen die Tätigkeiten und Einsatzgebiete erklären. Allein für das Einsatzgebiet im Medienbereich gibt es unzählige Bezeichnungen wie etwa Mediendokumentar, Archivar, Dokumentar, Informationsdokumentar oder Rechercheur.
Das Zusammenspiel von Theorie (Schule) und Praxis (Ausbildungsbetrieb) ist mit entscheidend für einen qualifizierten Einsatz der Azubis während und nach der Berufsausbildung. Deshalb sollte die Ausbildung schneller auf Veränderungen im Berufsumfeld eingehen. Außerdem müssen Rahmenlehrplan und Berufsverordnung regelmäßig aktualisiert werden.
Am 30.9. 2015 in Karlsruhe beschlossen: BKK-Handreichung zum Umgang mit Sozialen Netzwerken (Social Media) im Bereich der Historischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit im Archiv. Direktlink
Am letzten Veranstaltungstag fanden sich auch am 85. Deutschen Archivtag die Fachgruppen 7 (Medienarchive) und 8 (Archive der Hochschulen sowie wissenschaftlicher Institutionen) zu einer gemeinschaftlichen Sitzung zusammen. Eingangs begrüßte die Vorsitzende der Fachgruppe 8 Dr. Sabine Happ (Münster) in Vertretung des kurzfristig erkrankten Dr. Jens Blecher (Leipzig) die anwesenden Teilnehmer.
Dr. Klaus Nippert (Karlsruhe) warb in seinem pointierten Beitrag „Die Schere zwischen dem Geschehen auf Archivtagen und der täglichen Praxis geht immer weiter auseinander. Gedanken zum Umgang mit dem Fortschritt im Archiv“ um Nachhaltigkeit bei der der Planung von Digitalisierung.
Nippert charakterisierte eingangs die Archivare in gewissem Sinne als Getriebene mit einem abgewandelten Zitat Henry David Thoreaus: „We do not ride on digitization, it rides upon us.“ (Original: „We do not ride on the railroad, it rides upon us“). Weiterlesen
Zweite Gemeinsame Arbeitssitzung auf dem Deutschen Archivtag 2015
Im gut gefüllten Thoma-Saal diskutierten am Freitagnachmittag in der zweiten gemeinsamen Arbeitssitzung die Referenten mit den anwesenden Kongressteilnehmern über Veränderung in unserem Berufsbild. Die Sitzungsleiterin Katharina Tiemann verwies in ihrem Eröffnungsstatement auf vergangene Archivtage mit ähnlichen Diskussionen über Berufsbildveränderungen und die daraus erwachsenden neuen Anforderungen an uns Archivare bzw. die Archivarausbildung.
Karin Schwarz (Potsdam): Alte Aufgaben – neue Fertigkeiten und Kompetenzen, Archivare im digitalen Zeitalter
Im ersten Vortrag ging die Dozentin an der Fachhochschule Potsdam der Frage nach „Was bin ich?“ bzw. „Steht das Berufsbild durch Einzug des Digitalen im neuen Licht dar?“ Sie fragte: „Ist unser aktuelles Berufsbild noch geeignet für die digitale Zeit?“