Alle Artikel von Thorsten Unger

Über Thorsten Unger

Archivar der Universität und der Hochschule Osnabrück im Nds. Landesarchiv - Abteilung Osnabrück

CfP: 25. Tagung des Arbeitskreises „Archivierung von Unterlagen aus digitalen Systemen“ (AUdS)

Das Niedersächsische Landesarchiv und die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften in Hannover werden die 25. Tagung des Arbeitskreises „Archivierung von Unterlagen aus digitalen Systemen“ (AUdS) gemeinsam ausrichten.

Die Tagung findet am 15. und 16. März 2022 als Online-Veranstaltung statt. Den Call for Papers und weitere Informationen finden Sie auf der Tagungsseite https://events.tib.eu/auds-tagung2022/ und zum Download auf der NLA-Website. Das Tagungsprogramm wird im Dezember 2021 veröffentlicht.

Achtung: Die CfP-Frist für den AUdS wurde bis zum 08.11.2021 verlängert!

Neues aus der Arbeit der Niedersächsischen Archive

Aktuelle Ausgabe der Archiv-Nachrichten Niedersachsen ist erschienen (Pressemitteilung der Redaktion)

Die 24. Ausgabe der Archiv-Nachrichten Niedersachsen (A-NN) ist Anfang Mai 2021 erschienen. Und natürlich hat die Corona-Pandemie auch Auswirkungen auf die inhaltliche Gestaltung der aktuellen Ausgabe der Archiv-Nachrichten. Denn der für Stade geplante 5. Niedersächsische Archivtag musste im April 2020 leider ausfallen. Aber der Wegfall der bislang gewohnten Tagungsdokumentation in den A-NN konnte kompensiert werden.

Das Virus zwingt nicht nur die Archive und die Gesellschaft, Neues auszuprobieren und Lösungen für die Weiterführung der täglichen Arbeit zu finden. So hat die Redaktion der A-NN unter den gegebenen Umständen aus der Not eine Tugend gemacht und um Übersendung von Beiträgen mit dem Schwerpunkt „Aus der Arbeit der Archive“ gebeten sowie vermehrt Buchbesprechungen eingeworben. Und der Aufruf hat sich gelohnt!

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Beitrag von Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung über Archive

Unter dem Titel „Hirnlosigkeit ist kein Geschäftsmodell“ befasst sich Heribert Prantl (Süddeutsche Zeitung) anlässlich des bevorstehenden 89. Deutschen Archivtages in Suhl mit der Frage: „Warum eine Demokratie hervorragende Archive braucht – und wie die Zukunft der Stasi-Unterlagen aussieht.“

Prantl hatte sich bereits auf dem 81. Deutschen Archivtag in einem Vortrag mit der „Systemrelevanz der Archive“ beschäftigt.

Ergänzung: Der Beitrag steht jetzt auch auf den Seiten des VdA zum Download bereit.

Kurzbericht zum 10. Treffen der AG Norddeutscher Hochschul- und Wissenschaftsarchive am 24. April 2018 in Osnabrück

Die Teilnehmer des 10. Arbeitstreffens vor dem Hauptgebäude des Osnabrücker Schlosses (Copyright: Universität Osnabrück / Frank Muscheid)

Am 24. April 2018 traf sich die AG Norddeutscher Hochschul- und Wissenschaftsarchive zu ihrem jährlichen Arbeitstreffen. Gastgeber war in diesem Jahr das Universitäts- und Hochschularchiv Osnabrück. Nach der Begrüßung durch Dr. Birgit Kehne (Nds. Landesarchiv – Standort Osnabrück) und den Gastgeber Dr. Thorsten Unger (Universitäts-/Hochschularchiv Osnabrück) wurde das Osnabrücker Kooperationsmodell zwischen Landesarchiv, Universität und Hochschule skizziert, das seit 2011 in dieser Form existiert: Universität und Hochschule Osnabrück beschäftigen einen Facharchivar des höheren Dienstes, der seinen Dienstsitz im Nds. Landesarchiv – Standort Osnabrück hat. Die Archive der beiden Hochschulen werden als Deposita im Landesarchiv aufbewahrt.Weiterlesen

Nds. Landesarchiv digitalisiert Osnabrücker Gestapo-Kartei – Kooperation mit der Universität Osnabrück zur Geschichte der Staatspolizeistelle

Die Osnabrücker Gestapo-Kartei im Nds. Landesarchiv – Standort Osnabrück (Foto: Thorsten Unger)

Das Niedersächsische Landesarchiv – Standort Osnabrück digitalisiert die in seinen Beständen aufbewahrte Gestapo-Kartei und stellt sie für das an der Universität Osnabrück von Prof. Christoph Rass und seinem Team durchgeführte DFG-Forschungsprojekt „Überwachung. Macht. Ordnung – Personen- und Vorgangskarteien als Herrschaftsinstrument der Gestapo“ zur Verfügung. Erstmalig wird eine Gestapo-Kartei mit Methoden der „digital history“ untersucht.

„Die Osnabrücker Gestapo erfasste seit 1933 politische Gegner im gesamten Regierungsbezirk Osnabrück. Dieser umfasste neben Stadt und Land Osnabrück auch die Grafschaft Bentheim und das Emsland, ein Gebiet mit einer Einwohnerzahl von gut einer halben Millionen Menschen. Die Zentralkartei der Staatspolizeistelle Osnabrück umfasst etwa 50.000 Karteikarten. Auf diesen Karten werden Lebenslaufdaten von Personen erfasst; sie enthalten damit Informationen über Gründe und Umstände ihrer Verfolgung. Dieser überlieferte Datenspeicher der Gestapo ist höchst selten in Deutschland: Nur insgesamt 6 Karteien haben sich überhaupt überliefert.“[1]

Mehr Informationen zum Projekt finden sich auf dem Blog des Historischen Vereins Osnabrück.

Zur Pressemitteilung der Universität Osnabrück geht es hier.

[1] https://hvos.hypotheses.org/583

 

Fortbildungsprogramm 1. Halbjahr 2018 des LWL Archivamtes für Westfalen online

Das Fortbildungsprogramm des LWL Archivamtes für Westfalen (1. Halbjahr 2018) ist online und hier zu finden. Themen sind:

  1. Gut verpackt lebt länger! Aufbewahrungssysteme für Archivgut (22. Februar)
  2. Elektronische Aktenführung (24. April)
  3. Wie präsentieren sich Archive? Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit von analog bis digital (15. Mai)
  4. Strategische Planung in Archiven (3. Juli 2018)

(via archivamtaktuell 03/2017 – Newsletter des LWL-Archivamtes für Westfalen)

Erschließung einer Münzsammlung: NLA Osnabrück kooperiert mit Universität und Landkreis Osnabrück

Anna Philine Schöpper, Fabian Schröder, Julia Fesca und Dr. Sebastian Steinbach (v.l.) freuen sich über erste Ergebnisse bei der Arbeit an der Münzsammlung des Landkreises.

Münzen machen Geschichte „begreifbar“: Eine Sammlung von mehr als 700 Münzen wird derzeit im Niedersächsischen Landesarchiv am Standort Osnabrück in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität untersucht. Die Sammlung wurde 1975 dem Landkreis Osnabrück übergeben, aber nie systematisch katalogisiert oder wissenschaftlich ausgewertet. Mehr Infos hier.