Jahrestagung 2016 des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung
Die Zukunft der Vergangenheit in der Gegenwart. Archive als Leuchtfeuer im Informationszeitalter – das Programm ist über das Blog des Instituts abrufbar.
Die Zukunft der Vergangenheit in der Gegenwart. Archive als Leuchtfeuer im Informationszeitalter – das Programm ist über das Blog des Instituts abrufbar.
Poetry Exercises: an archive of (un)familiar things from Marialena Marouda on Vimeo.
An dieser Stelle schon jetzt die Ankündigung dieser archivischen Veranstaltung/Performance im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, 26.-28. Oktober 2016, verbunden mit einer herzlichen Einladung zur Teilnahme! Die Performance ist Teil des Festivals Implantieren.
Weitere Informationen (inkl. Informationen zur Anmeldung): Flyer.
Das Stadtarchiv Dülmen unterhält seit 2012 eine so genannte ‘Bildungspartnerschaft’ mit der städtischen Hermann-Leeser-Realschule. Nach verschiedenen gemeinsamen Projekten im Bereich der Erinnerungskultur entstand 2015 aus dieser Kooperation ein als ‘Graphic Novel’ gestaltetes Kinder- und Jugendbuch, das mit einem Preis beim NRW-weiten Wettbewerb „Kooperation.konkret“ ausgezeichnet wurde. Erzählt wird darin die Geschichte von Helga Becker-Leeser, Tochter des jüdischen Unternehmers Hermann Leeser (Suizid in Polizeihaft im November 1938). Weiterlesen
Gestern wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Tagung im Stadtarchiv Erfurt das neu gestaltete Archivportal Thüringen vorgestellt.
Ab sofort werden archivische Einrichtungen bei Datenlieferungen an die Deutsche Digitale Bibliothek und an das Archivportal-D gleich von zwei Mitarbeitern der Fachstelle Archiv unterstützt: Der Koordinator Oliver Götze und der neue Kollege Matthias Forster stehen nun gemeinsam für Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung.
Zitat von Dr. Max Plassmann (Historisches Archiv der Stadt Köln) aus dem Blogbeitrag „Jobs für Historiker“ von Daniela Lukaßen (Wissenschaftsladen Bonn):
"Die Anforderungen an angehende Archivare seien hoch, erklärt Plassmann. Kommunikationstalent, aber auch die Fähigkeit, alleine für sich zu arbeiten und Akten für sich zu erschließen, seien gefragt. Mit dem Bild des einsamen Archivars, der mutterseelenallein in seinem stillen Kämmerlein sitzt und bis zu beiden Ohren mit dem Kopf in Büchern stecke, habe die Arbeit trotzdem nichts zu tun. Vielmehr gehe es darum, auch im Team zu arbeiten, sich auszutauschen und Archivmaterial für interessierte Menschen zugänglich zu machen."
Im Beitrag werden die typischen Berufsfelder für Historiker, u.a. auch Archive, vorgestellt.
Eine Anfrage an den social media Dienst XING ergab folgende Antwort, die wohl hier besser unkommentiert bleibt:
Den Hinweis verdanke ich der geschlossenen Facebook-Gruppe „Archivfragen“.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute unter dem Titel „Reif fürs Archiv“ über den Start des Digitalen Archivs der Stadt München. Zum Bericht geht es hier:
„Für mich war eigentlich die größte Befreiung nach 1989, dass ich ins Archiv gehen konnte. Und dass ich gucken konnte, was ist eigentlich hinter meinem Rücken passiert. Das Tolle an Archiven ist, dass sie nur äußerlich grau und bürokratisch sind. Und drinnen, in jeder Akte steckt so wahnsinnig viel Leben. Und was für mich wichtig war ist, dieses Leben aus den Akten herauszuholen.“
Annett Gröschner, Autorin von „Inventarisierung der Macht“, in der Sendung „Stilbruch“ vom 26.5.2016 (RBB)
Dem menschlichen Körper als „Archiv“ zur Tanzgeschichte geht dieses Projekt nach:

„Mit dem Film „The Body as Archive“ begleitet der Tänzer, Choreograf, Dozent und Filmemacher Michael Maurissens die Produktionsprozesse der letzten Tanzproduktion der Forsythe Company vor ihrer Auflösung. Es möchte dabei das Wissen über Forsythe, das sich in die Körper seiner Tänzer eingeschrieben hat, explizit zu machen. Dabei soll deutlich werden, wie sich das Tanzerbe manifestiert, wo es verwahrt wird und wer darauf Zugriff erhält. Thematisiert wird ebenfalls die „Verwaltung“ des Tanzerbes und seine Übertragung durch das Körpergedächtnis.“
via tanzfondes.de