Ank.: ArchivCamp auf dem nächsten Deutschen Archivtag (2018)
Wann und Wo: 25. September 2018, 11:00 – 15:30 Uhr, Stadthalle Rostock
Wann und Wo: 25. September 2018, 11:00 – 15:30 Uhr, Stadthalle Rostock
Am 5. und 6. Juni 2018 findet in Hannover der 7. Norddeutsche Archivtag statt. Thema des Archivtages ist „Benutzung: Gestern – Heute – Morgen“, u.a. auch mit Beteiligung des VdA-Arbeitskreises „Offene Archive“. Tagungsort ist das Sprengel Museum Hannover.
Zum Programm geht es hier.
Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste ruft die deutschen Museen, Bibliotheken und Archive zur Teilnahme am Online-Meldeverfahren für restituierte Kulturgüter auf.

Seit der Unterzeichnung der „Washingtoner Prinzipien“ von 1998 und der „Gemeinsamen Erklärung“ haben die kulturgutbewahrenden Einrichtungen in Deutschland zahlreiche Kunstwerke, Bücher und andere Kulturgüter restituiert oder andere Lösungen im Sinne der Washingtoner Prinzipien gefunden, die den Schicksalen der Opfer und früheren Eigentümer und ihrer Hinterbliebenen wie auch der Verantwortung und dem Gemeinwohlauftrag der Museen, Bibliotheken und Archive gerecht werden.Weiterlesen
Archive Dreaming from Refik Anadol on Vimeo.

Der Künstler Refik Anadol wurde beauftragt, mit den Sammlungen von SALT Research zu arbeiten. Er verwendete dabei einen Algorithmus für maschinelles Lernen, um die 1,7 Millionen Dokumente zu durchsuchen und Beziehungen zwischen ihnen zu entdecken.
Diese Interaktionen zwischen den multidimensionalen Daten aus den Archiven werden ihrerseits in eine immersive Medieninstallation verwandelt. Archive Dreaming, das erstmals bei SALT Galata präsentiert wurde, ist anwendergesteuert; doch immer wenn sich die Installation im Ruhezustand befindet, „träumt“ sie von unerwarteten Zusammenhängen zwischen den Dokumenten.Weiterlesen
Am 3. und 4. März fand der 9. TAG DER ARCHIVE unter dem Motto Demokratie und Bürgerrechte statt. Erneut waren mehrere hundert Archiveinrichtungen im gesamten Bundesgebiet dem Aufruf des VdA gefolgt und hatten für die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Viele der teilnehmende Archive zeigten sich mit dem 9. TAG DER ARCHIVE vollauf zufrieden; viele Interessierte ließen sich die Magazine zeigen, besuchten Ausstellungen und konnten nicht zuletzt mit den Archivarinnen und Archivaren ins Gespräch kommen. Erfreulicherweise hatten sich auf der Website zum TAG DER ARCHIVE deutlich mehr Archive registriert als beim vorangegangenen Aktionstag vor zwei Jahren.Weiterlesen
Der Arbeitskreis „Offene Archive“ des VdA (Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.) lädt in Kooperation mit dem Staatsarchiv Bremen sowie der Wikimedia Deutschland e.V. ins ‚Wikiversum Weltcafé‘ ein!
Wikipedia, Wikisource, Wikimedia Commons, Wikidata, OpenGLAM ….
Das „Wikiversum“ umfasst zahlreiche Projekte, darunter am bekanntesten die Wikipedia als freie Enzyklopädie. Allen gemein ist, dass jede und jeder darin mitarbeiten kann. Aber wie funktioniert die Arbeit in den Projekten genau? Wie steht es um die Vernetzung mit Kultureinrichtungen (wie z.B. Archiven)? Und welche Rolle spielen freie Lizenzen?
Das ‚Wikiversum Weltcafé‘ bietet einen Einstieg in die Welt der Wikimedia-Projekte. Es richtet sich in erster Linie an interessierte ArchivarInnen, aber auch z.B. an kulturinteressierte WikipedianerInnen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Teilnahmebescheinigungen (Zertifikate) werden seitens der Wikimedia Deutschland e.V. erstellt.
Wann:
Samstag, 21. April 2018
10:00 bis 16:00.
Ort:
Staatsarchiv Bremen
Begrenzte Zahl an TeilnehmerInnen. Um Anmeldung wird gebeten unter: office@staatsarchiv.bremen.de

Das Niedersächsische Landesarchiv – Standort Osnabrück digitalisiert die in seinen Beständen aufbewahrte Gestapo-Kartei und stellt sie für das an der Universität Osnabrück von Prof. Christoph Rass und seinem Team durchgeführte DFG-Forschungsprojekt „Überwachung. Macht. Ordnung – Personen- und Vorgangskarteien als Herrschaftsinstrument der Gestapo“ zur Verfügung. Erstmalig wird eine Gestapo-Kartei mit Methoden der „digital history“ untersucht.
„Die Osnabrücker Gestapo erfasste seit 1933 politische Gegner im gesamten Regierungsbezirk Osnabrück. Dieser umfasste neben Stadt und Land Osnabrück auch die Grafschaft Bentheim und das Emsland, ein Gebiet mit einer Einwohnerzahl von gut einer halben Millionen Menschen. Die Zentralkartei der Staatspolizeistelle Osnabrück umfasst etwa 50.000 Karteikarten. Auf diesen Karten werden Lebenslaufdaten von Personen erfasst; sie enthalten damit Informationen über Gründe und Umstände ihrer Verfolgung. Dieser überlieferte Datenspeicher der Gestapo ist höchst selten in Deutschland: Nur insgesamt 6 Karteien haben sich überhaupt überliefert.“[1]
Mehr Informationen zum Projekt finden sich auf dem Blog des Historischen Vereins Osnabrück.
Zur Pressemitteilung der Universität Osnabrück geht es hier.
[1] https://hvos.hypotheses.org/583
Vor neun Jahren stürzte das Kölner Stadtarchiv ein. Zwei Menschen starben, viele Archivalien wurden zerstört oder schwer beschädigt, der weitere Sachschaden war enorm. Am 17. Januar 2018 begann nun der Prozess zur Klärung der Schuldfrage vor dem Kölner Landgericht.

Das Medieninteresse an diesem Thema ist nach wie vor immens. Alle größeren Medienanstalten berichten, teilweise sehr ausführlich. Einen Überblick darüber bietet die folgende Presseschau (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):Weiterlesen
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erneuert ihr Förderangebot zur Digitalisierung archivalischer Quellen. Interessierte Einrichtungen können bis zum 28. Februar 2018 eine Absichtserklärung gegenüber der DFG einreichen und danach bis zum 30. Mai 2018 einen Förderantrag stellen.

Ziel der Ausschreibung ist laut DFG eine deutliche Verbesserung der Zugänglichkeit zu archivalischen Quellen für die Forschung durch Digitalisierung und zentrale Zusammenführung im Archivportal-D und der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) zu erreichen.Weiterlesen
Das Fortbildungsprogramm des LWL Archivamtes für Westfalen (1. Halbjahr 2018) ist online und hier zu finden. Themen sind:
(via archivamtaktuell 03/2017 – Newsletter des LWL-Archivamtes für Westfalen)