Neuer SPA-Newsletter!
The new edition of the SPA newsletter is published. The newsletter contains a lot of news from Latin America, also from France and: the announcement of the SPA Film Festival! Have fun reading it!
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Offene Archive – 5. Konferenz mit ArchivCamp
4. und 5. November 2019, Berlin
30 Jahre nach der Friedlichen Revolution von 1989:
Der Arbeitskreis Offene Archive im VdA lädt herzlich nach Berlin ein!
Die Öffnung des Archivs der Stasi war ein weltweit einmaliger Vorgang mit Vorbildwirkung für viele postdiktatorische Gesellschaften. Erstmals konnten Bürger*innen am 2. Januar 1992 Einsicht in Stasi-Unterlagen nehmen, um ihr eigenes Schicksal aufzuklären. Die Machtzentrale der DDR-Geheimpolizei ist heute ein Ort der Aufklärung über Diktatur und Widerstand und ein Lernort für Demokratie.
Am 4. und 5. November 2019 laden wir 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution zur fünften Ausgabe der „Offenen Archive“ in Berlin ein. Hochkarätige Keynotes, spannende Kurzvorträge sowie eine Podiumsdiskussion zur Archiv-, Netz- und Kulturpolitik sind Teil des Programms. Das öffentliche archiv-, netz- und kulturpolitische Podium am 4. November (ab 19 Uhr) wird u.a. mit Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen), Prof. Dr. Gerald Maier (Präsident des Landesarchivs Baden-Württemberg), Helene Hahn (Wikimedia Deutschland e.V., Präsidium), Erhard Grundl (MdB, kulturpolitischer Sprecher Bündnis90/Die GRÜNEN-Bundestagsfraktion) und Martin Rabanus (MdB, Sprecher für Kultur und Medien, SPD-Bundestagsfraktion) besetzt sein.Weiterlesen
Vom 6. bis 9. Oktober 2020 findet der 90. Deutsche Archivtag in Bielefeld statt. Als Rahmenthema hat der VdA-Vorstand „Miteinander arbeiten und miteinander reden – Kommunikation rund um das Archiv“ gewählt. Ab sofort können Themenvorschläge für Vorträge eingereicht werden.

Für den 90. Deutschen Archivtag hat der Programmauschuss des Gesamtvorstandes eine Neuerung beschlossen: Die Gemeinsame Arbeitssitzung wird in Bielefeld keine thematisch eigenständige Sitzung sein, sondern eine Vorschau und gleichzeitig Überleitung zu den Sektionssitzungen 1 und 2. Vier Themen werden dort in Kurzreferaten angeschnitten, welche dann in den Sektionen 1 und 2 gemeinsam mit dem gesamten Plenum vertiefend diskutiert werden sollen.Weiterlesen
Ein Gastbeitrag von Christian Rausch
Am 24. und 25. Juni 2019 feierte die Archivschule Marburg ihr 70-jähriges Bestehen mit dem 24. Archivwissenschaftliches Kolloquium, diesmal zum Thema „Berufspraxis und Ausbildung. Archivarische Kompetenzen im 21. Jahrhundert“, und einer Ausstellung im Staatsarchiv Marburg. Anlässlich des Jubiläums erlaubte sich die Archivschule einen Fokus in eigener Sache: Zur Zukunft der archivarischen Fachausbildung.

Nach einer Eröffnungsansprache durch die Leiterin der Archivschule Marburg, Dr. Irmgard Christa Becker, und einem Grußwort von Bürgermeister Wieland Stötzel erfolgte der Eröffnungsvortrag von Geir Magnus Walderhaug von der Universität Oslo zum Thema „Archival education ‚for-ever‘ or ‚for-now‘“. Er plädierte für eine stärkere öffentliche Sichtbarkeit des Archivarsberufs, spannte einen Bogen über die großen Fragen archivwissenschaftlicher Lehre und thematisierte manches Spannungsfeld, das später noch vertieft diskutiert werden sollte. Weiterlesen
Für den Mai/ Juni 2019 sind aktuelle Newsletter erschienen: Einerseits der Newsletter des ICA, andererseits der vom VdA-Vorstandsmitglied Dr. Bettina Joergens betreute Newsletter des Steering Committees (SPA).
Im Letztgenannten findet sich ein ausführlicher englischsprachiger Bericht zum Treffen der SPA-Mitglieder in Santiago de Chile sowie Informationen des polnischen ArchivarInnen-Verbands und des VdA. Der ICA-Newsletter bietet wie gewohnt eine Fülle an Informationen aus den einzelnen Mitgliedsländern sowie eine Übersicht und Informationen zu kommenden Veranstaltungen.

Ab sofort ist auch die Registrierung zur ICA-Jahreskonferenz 2019 möglich. Der internationale Kongress findet in diesem Jahr vom 21. bis 25. Oktober im südaustralischen Adelaide statt. Noch bis zum 31. Juli 2019 ist der vergünstigte Early-Bird-Tarif buchbar.
Ein Gastbeitrag von Dr. Bettina Joergens
Vom 13. bis zum 17. Mai 2019 fand das Frühjahrstreffen des Steering Committee / Bureau der Section of Professional Associations (SPA) im International Council on Archives (ICA) statt. In diesem Jahr mussten fast alle einen sehr weiten Weg zurücklegen: Der Chilenische Kollege im SPA und Präsident des chilenischen Archivverbandes, Eugenio Bustos Ruz, lud nach Santiago de Chile ein.
Gekommen waren Vilde Ronge (Norwegen, Präsidentin des SPA), Becky Haglund Tousey (U.S.A., Vizepräsidentin des SPA), Pierre-Frédéric Brau (Frankreich, Schriftführer), Cédric Champagne (Kanada, Schriftführer), Mei Du (China), Michal Henkin (Israel), Marta Munera (Spanien), Bert de Vries (Niederlande), Piotr Zawilski (Polen) und Dr. Bettina Joergens (Deutschland, Newsletter-Redakteurin). Leider war es Alassane Ndiath aus dem Senegal nicht möglich, an dem Treffen in Chile teilzunehmen.

Die durchaus intensiven Diskussionen kreisten im Wesentlichen um drei zentrale Fragen bzw. Themen:
Ein Gastbeitrag von Christina Wolf
Seit 1993 findet jeweils am zweiten Sonntag im September bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, hat sich der Aktionstag in den letzten 25 Jahren zur einer großen und bedeutenden Kulturveranstaltung Deutschlands entwickelt.
Viele Denkmale, die ansonsten nicht öffentlich zugänglich sind, öffnen an diesem Tag ihre Türen für Interessierte. Damit sollen Aufmerksamkeit und Interesse für das kulturelle Erbe des Landes geweckt werden. Und wirklich nutzen inzwischen Millionen von Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen von Denkmälern und Veranstaltungsorten zu werfen und sich mit der Bewahrung des Kulturerbes auf vielfältigen Ebenen auseinander zu setzen. Die öffentliche und mediale Resonanz ist bundesweit überwältigend.
Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg stellt Fördermittel für Forschungsprojekte zur Provenienzforschung im Bereich „NS-Raubgut“ und seit Beginn des Jahres auch für „Koloniale Kontexte“ zur Verfügung. Die nächste Antragsfrist für eine langfristige Förderung in beiden Feldern endet am 1. Juni 2019.

Im Forschungsbereich „NS-Raubgut“ sind neben öffentlichen Einrichtungen auch privat getragene Einrichtungen (z.B. Museen, Archive, Vereine, Unternehmen) und Privatpersonen in Deutschland antragsberechtigt. Das Zentrum fördert systematische Bestandsprüfungen und Grundlagenforschung zum historischen Kontext des NS-Kulturgutraubs sowie die Erschließung von Archivbeständen und die Rekonstruktion von privaten Sammlungen, die während der NS-Herrschaft verfolgungsbedingt entzogen, aufgeteilt oder zerstört wurden. Auch die Provenienzklärung privater Sammlungen ist förderfähig, sofern ein Verdacht auf NS-verfolgungsbedingten Entzug besteht.
Bis zum 30. Juni 2019 können Projektskizzen im Rahmen der Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Sozioökonomische und soziokulturelle Infrastrukturen“ eingereicht werden. Auch Archiveinrichtungen können sich als Teil eines Verbunds beteiligen.
Im September 2018 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit – Sozioökonomische und soziokulturelle Infrastrukturen“ innerhalb des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit 2018-2023“ veröffentlicht. Ziel ist der Schutz kritischer Infrastrukturen, die von zentraler Bedeutung für das Gemeinwesen sind. Darunter werden in der Kategorie Soziokulturelle Infrastrukturen explizit die Archiveinrichtungen genannt.Weiterlesen
Schon im Januar erschien der neue ICA-Newsletter mit Informationen zur Arbeit des ICA und aktuellen Entwicklungen im internationalen Archivwesen.
Inhalt sind unter anderem Neuigkeiten zu diesjährigen ICA-Konferenz “Designing the Archive” in Adelaide (21. bis 25. Oktober 2019) sowie weltweite Nachrichten aus dem Archivsektor. Der komplette Inhalt kann auf der Seite des ICA abgerufen werden.