der neue Citizen-Science-Wettbewerb für Städte und Kommunen
DasMuseum für Naturkunde Berlin und Wissenschaft im Dialog führen in enger Zusammenarbeit mit der Citizen-Science-Plattform Bürger schaffen Wissen einen deutschlandweiten Wettbewerb für Städte und Kommunen durch, um CitizenScience, also die aktive Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, als zukunftsweisenden Ansatz zur Mitgestaltung und Bearbeitung von relevanten Themen für die Gesellschaft vor Ort sichtbar zu machen.
Mit der Ausgabe 2018/2019 hat die Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz 2020 erstmals einen Jahresbericht veröffentlicht, der sich als „Schaufenster“ ihrer Arbeit, mit einer gezielten Fokussierung auf die drängenden Herausforderungen des staatlichen Archivwesens in Rheinland-Pfalz, an ein breites Publikum richtet.
Die Ausgaben erscheinen nunmehr jährlich und stehen auf der LAV-Homepage zum Download bereit.
Wenn Sie regelmäßig eine kostenfreie Druckausgabe beziehen möchten, wenden Sie sich bitte an: post@landeshauptarchiv.de.
Der Programmausschuss für die Digitale Fachveranstaltung 2021 hatte vorbereitend eine Umfrage konzipiert. Von den Mitgliedern des VdA sollte erfragt werden, wie es um die Grundausstattung der Archive bestellt ist.
Welche Aufgabenveränderungen wurden in den letzten Jahren wahrgenommen, welche Perspektiven werden für die nächsten Jahre gesehen? Sind die Archive gut aufgestellt, um die vielfältigen Herausforderungen zu bewältigen? Die Mitglieder des VdA waren aufgerufen, ihre Einschätzung zu diesen Fragen im Juli und August 2021 abzugeben. Insgesamt hatten 355 Mitglieder teilgenommen
Zum 30. Juni 2021 konstituierte sich eine neue Arbeitsgruppe innerhalb der Fachgruppe 8. Viele Hochschulen und Forschungseinrichtungen befinden sich derzeit in einer Phase, in der Prozesse in der Verwaltung sowie des student lifecycle im Hinblick auf die Digitalisierung überdacht und neu aufgestellt werden. In diesem Kontext werden alte Fachverfahren und analoge Dokumentationen eingestellt und in digitale Fachverfahren bzw. Formen überführt.
Die Pandemiesituation hat dieser zumeist sehr langwierigen Phase eine enorme Dynamik verliehen, so dass sich die Hochschulen und Forschungseinrichtungen einem erheblichen Druck ausgesetzt sehen. Für Archive ist eine solche Situation Fluch und Segen zugleich. Fluch, da die Berücksichtigung von Aufbewahrungsfristen und Archivierungsvorgaben häufig als Prozess hemmend empfunden und die Archive schlicht übergangen werden. Sie kann aber auch ein Segen für die Archive sein, sich Gehör zu verschaffen und aktiv in diese Prozesse einzubringen. Vor eben dieser Herausforderung sehen sich derzeit viele Archive gestellt.
Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) fördert 35 Modellprojekte zum Originalerhalt in Archiven und Bibliotheken. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und die Ländergemeinschaft stellen gemeinsam rund 480.000 Euro bereit. Erstmals seit Gründung der KEK ist der Länderanteil, der über die Kulturstiftung der Länder (KSL) zugewendet wird, um 50.000 Euro erhöht worden.
Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Ewald Grothe (Vorstand der FG 6)
Die im letzten Jahr geplante und dann wegen der Corona-Pandemie kurzfristig abgesagte Frühjahrstagung der Fachgruppe 6 im VdA – Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V. konnte jetzt mit verändertem und gekürztem Programm digital nachgeholt werden. Im Fokus der Tagung stand das Thema „Petitionsbewertung“.
Im Fokus: Petionsakten. Bild: Jana Tempelhoff / Landtag von Sachsen-AnhaltWeiterlesen
Seit dem Jahre 1996 erfassen große Altbestandsbibliotheken ihre historischen Druckschriften in der Datenbank des VD 17 (Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 17. Jahrhunderts). Mit seinen über 300.000 aufgenommenen Titeln ist das VD 17 die bedeutendste retrospektive Nationalbibliographie historischer Drucke für den Zeitraum von 1601 bis 1700. Bisher fehlen jedoch die historischen Druckschriften in den Archiven.
Leichenzug für Martha Maria Herold 1629/ UB Greifswald. Lizenz CC-BY-NC-SAWeiterlesen
Section on University and Research Institution Archives Jahreskonferenz
Call for Papers “Archive, Ethik und die Gesellschaft”
Die ICA-SUV-Jahreskonferenz 2021 wird in Deutschland stattfinden und vom EMBL-Archiv sowie dem Archiv der Universität Heidelberg organisiert.
Wegen der unabsehbaren Entwicklung der COVID-19-Pandemie ist zum momentanen Zeitpunkt eine Hybridkonferenz vorgesehen. Wir hoffen, einige TeilnehmerInnen persönlich in Heidelberg begrüßen zu können, planen aber auch eine virtuelle Möglichkeit der Teilnahme ein. Deshalb freuen wir uns nicht nur über die Einsendung von Zusammenfassungen von persönlich vor Ort zu haltenden Vorträgen, sondern auch von solchen, die während der Konferenz online nach Heidelberg übertragen werden sollen.
Im aktualisierten https://www.archivportal-d.de findet sich nun das durch die Projektpartner Landesarchiv Baden-Württemberg, Bundesarchiv und FIZ Karlsruhe realisierte Themenportal „Weimarer Republik“ mit neuen Möglichkeiten zur Erschließung und Vermittlung von Archivgut. Nutzer*innen steht hier zusätzlich zu bisherigen Optionen eine kombinierbare Schlagwortauswahl für ihre Suche nach (digitalisierten) Archivquellen zur Verfügung. Die Schlagwörter können unter anderem über Themenbereiche oder eine Karte ausgewählt werden. Das Projektteam freut sich außerordentlich über weitere Archive, die im Themenportal mitmachen möchten! Melden Sie sich dazu bei Inger Louise Banse (Projektbearbeiterin im Landesarchiv Baden-Württemberg): inger.banse@la-bw.de.
Ausführlichere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.
https://vimeo.com/461742506 dort finden Sie auch unseren von musealis GmbH produzierten Film zum Themenportal – Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen!
Am 3. August 2020 begann die Bewerbungsphase für den Preis zur Förderung der kulturellen Bildung. Bewerbungen können bis zum 16. Oktober 2020 über das Online-Formular der Website www.kulturlichter-preis.de eingereicht werden. Der Preis wurde gemeinsam von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und der Kulturstiftung der Länder ins Leben gerufen. Mit der Auszeichnung soll die Realisierung und Durchführung ambitionierter Konzepte im Bereich der kulturellen Bildung unterstützt werden.